Wie zwei Allgäuer Skifahrer bei der Junioren-WM für Gold sorgten – und dann verschwanden
Katarina OrtmannWie zwei Allgäuer Skifahrer bei der Junioren-WM für Gold sorgten – und dann verschwanden
Vor einem Jahr sorgten zwei junge Skifahrer aus dem Oberallgäu bei den Junioren-Weltmeisterschaften in Tarvisio, Italien, für Schlagzeilen. Felix Rösle und Benno Brandis sicherten sich jeweils Goldmedaillen in Abfahrt und Super-G. Ihre Siege markierten einen Höhepunkt für das deutsche Alpine-Ski-Team.
Felix Rösle, der für den SC Sonthofen an den Start ging, belegte im Abfahrtsrennen den ersten Platz. Seine Leistung unterstrich das wachsende Talent der Region im alpinen Skisport. Fast zeitgleich triumphierte Benno Brandis vom TSV Durach im Super-G-Wettbewerb.
Seit ihrem Erfolg gab es jedoch kaum Berichte über ihre weitere Entwicklung auf internationaler Ebene. Die Medienberichterstattung verlagerte sich stattdessen auf andere Wintersportarten, etwa die Skisprung-Wettkämpfe in Oberstdorf mit Athleten wie Felix Hoffmann und Philipp Raimund.
Trotz der spärlichen Updates bleiben die Erfolge von Rösle und Brandis bedeutend. Ihre Siege lenkten zudem die Aufmerksamkeit auf ein weiteres junges Ausnahmetalent aus dem Oberallgäu und festigten den Ruf der Region als Schmiede für Skitalente.
Die Junioren-Weltmeisterschaften 2023 brachten dem deutschen Alpine-Ski-Team zwei Goldmedaillen ein. Sowohl Rösle als auch Brandis zeigten in Tarvisio Können und Potenzial. Doch konkrete Informationen über ihre weitere Entwicklung – und die anderer aufstrebender Talente – fehlen in jüngeren Berichten bisher.






