Von Rivalinnen zu Freundinnen: Wie Jeanmonnot und Preuß den Biathlon verändern
Katarina OrtmannVon Rivalinnen zu Freundinnen: Wie Jeanmonnot und Preuß den Biathlon verändern
Die Rivalität zwischen den Biathletinnen Lou Jeanmonnot und Franziska Preuß hat eine unerwartete Wendung genommen. Einst erbitterte Konkurrentinnen, haben die beiden abseits der Strecke eine enge Freundschaft aufgebaut. Ihre Verbindung vertiefte sich sogar, während Verletzungen und das dramatische Saisonfinale der letzten Saison ihre Karrieren prägten.
Die vergangene Saison endete mit einer Überraschung, als Jeanmonnot in der letzten Kurve des Oslo-Finales stürzte. Dieser Fehler bescherte Preuß den Gesamt-Weltcup-Sieg. Trotz des Rückschlags besuchte Jeanmonnot Preuß später in Ruhpolding während der Vorbereitung auf die neue Saison.
Preuß musste das IBU Loop Festival in München wegen einer Handverletzung auslassen – eine Enttäuschung für beide. Jeanmonnot gab zu, dass sie sich auf ihr Duell gefreut hatte, die Situation aber nachvollziehen konnte. Als Preuß zur "Skisportlerin des Jahres" gekürt wurde, schickte ihr Jeanmonnot eine emotionale Nachricht – ein Zeichen ihres gegenseitigen Respekts.
Nun konzentriert sich Preuß darauf, in Bestform in die neue Weltcup-Saison zu starten, die in Östersund beginnt. Analysten sehen sie bereits als die Favoritin. Unterdessen hat Jeanmonnot Einblicke in ihre sich entwickelnde Freundschaft gegeben und bewiesen, dass Rivalität und Freundschaft kein Widerspruch sein müssen.
Preuß' Rückkehr nach der Verletzung und Jeanmonnots faires Verhalten haben ihre wachsende Verbundenheit unterstrichen. Mit Beginn der neuen Saison werden beide wieder an der Weltspitze kämpfen – doch mit einer Freundschaft, die über den Wettkampf hinausgeht. Ihre Geschichte verleiht den bevorstehenden Biathlon-Duellen eine persönliche Note.






