"Bild": Wolfsburg interessiert an FCB-Sportdirektor Freund - VfL Wolfsburg jagt Bayerns Sportdirektor – doch Freund sagt ab
Laut Medienberichten hat der VfL Wolfsburg Bayern Münchens Sportdirektor Christoph Freund im Visier – als Teil einer umfassenden Umstrukturierung des Vereins. Die Wolfsburger stecken in dieser Saison in der Krise und sind in der Bundesliga auf Platz 14 abgerutscht. Die aktuelle Formkurve zeigt sechs Niederlagen in sieben Spielen sowie ein überraschendes Pokal-Aus gegen den Zweitligisten Holstein Kiel.
Die Probleme des Vereins verschärften sich nach der DFB-Pokal-Niederlage gegen den unterklassigen Gegner Holstein Kiel. Das Ergebnis krönte eine enttäuschende Serie in der Liga, in der Wolfsburg nur eines der letzten sieben Spiele gewann. Diese Rückschläge führten schließlich zum Abgang von Sportdirektor Sebastian Schindzielorz und hinterließen eine Führungslücke, die es zu schließen gilt.
Daniel Bauer hat vorübergehend die sportliche Leitung übernommen, doch der Fokus liegt nun auf der Verstärkung des Führungsteams. Freund, der im September 2023 von RB Salzburg zu Bayern wechselte, gilt als Wunschkandidat. Seine Arbeit gemeinsam mit Max Eberl wurde gelobt – insbesondere Bayerns Transferstrategie, die es etwa ermöglichte, Spieler wie Michael Olise trotz Interesse europäischer Top-Klubs zu halten.
Allerdings hat Freund deutlich gemacht, dass er München nicht verlassen werde. Seine Absage zwingt Wolfsburg, nach Alternativen zu suchen, um die Saison noch zu stabilisieren. Die Jagd auf Freund unterstreicht die Dringlichkeit, mit der der Verein die Wende schaffen will. Ohne personelle Veränderungen in der Führungsebene könnte sich die prekäre Position nahe der Abstiegszone weiter verschärfen. Bis auf Weiteres muss sich der Klub mit Übergangsregelungen behelfen und gleichzeitig nach anderen Kandidaten Ausschau halten.






