Tesla-Aktie steigt trotz schwacher Verkaufszahlen und politischer Turbulenzen
Katarina OrtmannTesla-Aktie steigt trotz schwacher Verkaufszahlen und politischer Turbulenzen
Teslas Aktie stieg am Dienstag um fast 4 % und schloss bei 268,46 US-Dollar, noch vor Veröffentlichung des Lieferberichts für das erste Quartal. Der Anstieg erfolgte trotz eines schwierigen Starts ins Jahr 2025, in dem das Unternehmen mit rückläufigen Verkäufen in wichtigen Märkten zu kämpfen hat.
Die Performance des Unternehmens zu Beginn des Jahres 2025 war durchwachsen. In den ersten beiden Monaten des Jahres meldete Tesla in der Europäischen Union nur etwas mehr als 19.000 Neuzulassungen – ein Rückgang von etwa 50 % im Vergleich zum gleichen Zeitraum 2024. Berichten zufolge brachen die Fahrzeugverkäufe in China im Februar 2025 ebenfalls um fast 50 % ein.
Analysten erwarten, dass Tesla für das erste Quartal rund 393.000 Auslieferungen bekannt gibt, was einem minimalen Anstieg von weniger als 2 % im Jahresvergleich entspricht, aber ein Rückgang gegenüber dem Vorquartal wäre. Die Analysten von Wedbush prognostizieren jedoch eine schwächere Zahl und rechnen mit Auslieferungen zwischen 355.000 und 365.000. Gleichzeitig setzten sie ein optimistisches Kursziel von 550 US-Dollar für Tesla an – deutlich über dem durchschnittlichen Zielkurs von 349 US-Dollar.
Elon Musks neue Rolle in der Regierung unter Trump sorgt für zusätzliche Aufmerksamkeit. Die Wedbush-Analysten bezeichneten diese Entwicklung als einen zentralen Faktor für die Quartalsergebnisse Teslas. Trotz dieser Aspekte gehörte Tesla im ersten Quartal zu den schwächsten Werten im S&P 500 und verlor mehr als ein Drittel seines Börsenwerts.
Der Kursanstieg am Dienstag spiegelt die Erwartungshaltung der Anleger vor dem Lieferbericht wider. Doch die erwartete minimale Steigerung der Auslieferungen und die deutlichen regionalen Rückgänge unterstreichen die anhaltenden Herausforderungen. Die Analysten werden die Veröffentlichung der offiziellen Zahlen mit Spannung verfolgen.






