Spritpreise explodieren: Warum Tanken in Deutschland plötzlich teurer wird
Katarina OrtmannSpritpreise explodieren: Warum Tanken in Deutschland plötzlich teurer wird
Spritpreise in Deutschland steigen seit Umstellung auf österreichisches Preismodell
Seit Deutschland am 1. April 2026 auf das österreichische Preismodell für Kraftstoffe umgestellt hat, sind die Spritkosten spürbar gestiegen. Autofahrer müssen nun tiefer in die Tasche greifen: Super E10 verteuerte sich im Schnitt um neun Cent pro Liter, Diesel sogar um 10,5 Cent. Zudem fällt es Verbrauchern seitdem schwerer, den günstigsten Zeitpunkt fürs Tanken zu planen.
Das neue System sieht eine tägliche Preisanpassung um 12 Uhr mittags vor, bei der Mineralölkonzerne einen Risikoaufschlag erheben. Dies führt zu einem deutlichen Preissprung bei Benzin und Diesel, gefolgt von einem allmählichen Rückgang bis zum frühen Abend. Vor der Umstellung hatten Autofahrer noch mehr Spielraum, um über den Tag verteilt günstigere Preise zu finden.
Eine Analyse des ADAC zeigt, dass die Grundpreise für Kraftstoffe seit Einführung des österreichischen Modells deutlich angestiegen sind. Die beste Zeit zum Tanken ist nun knapp vor Mittag, wobei von 6 Uhr morgens an Preise unter dem Tagesdurchschnitt verfügbar sind. Allerdings hat sich das Zeitfenster für diese niedrigeren Tarife verkürzt – Autofahrer haben somit weniger Gelegenheit, Geld zu sparen.
Vor der Regeländerung war Sprit generell erschwinglicher. Die Umstellung hat viele Verbraucher mit höheren Kosten belastet, während sich die Möglichkeiten, zu günstigeren Konditionen zu tanken, verringert haben.
Durch das österreichische Preismodell sind die Spritkosten in Deutschland deutlich gestiegen: Sowohl Super E10 als auch Diesel haben im zweistelligen Centbereich zugelegt. Autofahrer müssen sich nun an engere Zeitfenster für günstigeres Tanken gewöhnen, während die Mineralölkonzerne die Preise einmal täglich mit Aufschlag festsetzen. Die Änderungen machen den Kraftstoffkauf für Verbraucher teurer und unberechenbarer.






