Sky vereinfacht Abos in Deutschland – doch nach einem Jahr wird es teurer
Katarina OrtmannSky vereinfacht Abos in Deutschland – doch nach einem Jahr wird es teurer
Sky reformiert sein Abo-Modell in Deutschland
Der Pay-TV-Anbieter Sky, der mittlerweile zur RTL Group gehört, hat sein Abonnement-System in Deutschland grundlegend überarbeitet. Die neuen Tarife sind einfacher und flexibler gestaltet – und entsprechen damit den Vorgaben des Gesetzes für faire Verbraucherverträge, das langfristige Vertragsbindungen verbietet.
Bisher musste man bei Sky separate Abos für Filme, Serien und Livesport abschließen. Diese zersplitterte Struktur war für Nutzer teuer und unübersichtlich. Nun gibt es vier klare Paketoptionen:
Das Einstiegspaket kostet 19,99 Euro pro Monat und umfasst Filme, Serien, die Bundesliga am Freitag, Netflix sowie Paramount+. Das Sport- und Unterhaltungspaket schlägt mit 34,99 Euro monatlich zu Buche. Wer alles in einem Abo bündeln möchte, zahlt 49,99 Euro im Monat. Eine vierte Variante für 39,99 Euro bietet Sky Cinema, Unterhaltung, die Bundesliga und weitere Sportinhalte.
Alle Verträge laufen zunächst über 12 Monate und verlängern sich danach monatlich. Kunden können mit einer Frist von einem Monat kündigen. Nach dem ersten Jahr steigen die Preise: Das Basispaket erhöht sich von 19,99 auf 24,99 Euro, das Sportpaket von 39,99 auf 49,99 Euro und das Komplettangebot von 49,99 auf 59,99 Euro.
Auch über die Streaming-Plattform Wow bietet Sky ein Livesport-Paket an, das ab 29,99 Euro monatlich im Jahresabo verfügbar ist. Sämtliche Pakete beinhalten Sky Stream, ein Gerät zum Empfang auf dem Fernseher. Sky bleibt zudem Hauptübertragungsrechtinhaber für die meisten Spiele der 1. und 2. Bundesliga sowie für die Formel 1 im Live-Stream.
Die Neuerungen schaffen die bisherigen 24-Monats-Verträge ab und vereinfachen die Auswahl. Kunden können nun zwischen klaren, gebündelten Optionen wählen – allerdings steigen die Preise nach den ersten zwölf Monaten.






