06 May 2026, 03:09

Sechs bayerische Städte testen digitale Verwaltungsdienstleistungen als Vorreiter für ganz Bayern

Alte Karte von München, Deutschland, auf Papier gedruckt mit zusätzlichem Text, zeigt eine dichte Bebauung von Gebäuden und Straßen.

Sechs bayerische Städte testen digitale Verwaltungsdienstleistungen als Vorreiter für ganz Bayern

Sechs bayerische Kommunen testen neue Wege, um digitale öffentliche Dienstleistungen zu beschleunigen. Das Projekt ist eine gemeinsame Initiative von Bundesregierung und Freistaat Bayern. Aschaffenburg, bereits bekannt für seine Fortschritte in der Digitalisierung, übernimmt dabei eine Vorbildrolle für andere Städte.

Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDS) und das Bayerische Staatsministerium für Digitales (StMD) arbeiten zusammen, um klare Kriterien zu definieren. Ihr Ziel ist es, ein Modell für digitale Verwaltungsdienstleistungen in ganz Bayern zu schaffen. Als Pilotstandorte wurden Aschaffenburg, Augsburg, Kelheim, Regensburg, Meitingen und Pullach ausgewählt.

Aschaffenburg hat in der Digitalisierung bereits beachtliche Schritte unternommen. 2020 richtete die Stadt eine eigene Abteilung für die Digitalisierung von Gesellschaft und Verwaltung ein. Ihre „Digitale Manufaktur“ entwickelte sich zu einem Maßstab für bürgerfreundliche Lösungen und wird durch die bayerische Initiative „Kommunal? Digital!“ des Ministeriums unterstützt.

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Bürgermeister Jürgen Herzig begrüßte die Rolle der Stadt im Projekt. Er betonte, dass Aschaffenburg bereit sei, seine Erfahrungen mit anderen Kommunen zu teilen. Staatsminister Dr. Fabian Mehring bezeichnete Bayern als Vorreiter bei der Digitalisierung der Verwaltung und als treibende Kraft für die digitale Wirtschaft in Europa.

Bayern und Hessen sind die ersten Bundesländer, die gemeinsam mit dem Bund eine Digitalisierungsoffensive starten. Das Ziel ist der Aufbau eines vollständigen Angebots digitaler öffentlicher Dienstleistungen. Im Rahmen des Pilotprojekts wird erprobt, wie schnell digitale Services eingeführt werden können. Bei Erfolg könnte das Modell auf ganz Bayern übertragen werden. Die Initiative stärkt zudem die Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern.

Quelle