Regensburgs neue Hitze-Strategie: Kühle Orte und mehr Trinkwasser für alle
Franka KallertRegensburgs neue Hitze-Strategie: Kühle Orte und mehr Trinkwasser für alle
Regensburg ernennen neue Klimaresilienz-Managerin gegen steigende Temperaturen
Seit Juni 2025 verstärkt Carina-Denise Lemke das Team der Stadt Regensburg als neue Klimaresilienz-Managerin. Die Expertin bringt Erfahrung aus ihrer bisherigen Tätigkeit beim Deutschen Wetterdienst mit. Parallel dazu führt die Stadt Maßnahmen ein, um Bürger:innen während Hitzeperioden zu schützen – darunter eine interaktive Karte mit kühlen Rückzugsorten und ein erweitertes Angebot an Trinkwassermöglichkeiten.
Fünf Jahre lang arbeitete Lemke beim Deutschen Wetterdienst, wo sie an einem europäischen Frühwarnsystem für Hochwasser mitwirkte. Nun widmet sie sich dem Hitzeschutz in Regensburg, einer Stadt, die zunehmend unter lang anhaltenden hohen Temperaturen leidet.
Als zentrale Maßnahme entsteht derzeit eine digitale Karte, die zu kühlen Orten in der Stadt führt – etwa Parks, Grünflächen, öffentliche Bäder und Brunnen. Sie sollen Abkühlung bieten, wenn die Quecksilbersäule steigt. Zudem werden in den kommenden Monaten weitere Trinkbrunnen installiert, die das bestehende Netz ergänzen.
Die Stadt rät Anwohner:innen, Wohn- und Arbeitsräume frühmorgens oder spätabends zu lüften, wenn die Temperaturen sinken. Körperliche Anstrengung während der Mittagshitze sollte vermieden werden. Regensburg unterstützt außerdem die Initiative „Refill Deutschland“, die es ermöglicht, Wasserflaschen kostenlos in teilnehmenden Geschäften aufzufüllen.
Besonders gefährdet sind ältere Menschen, chronisch Kranke, Schwangere und Kinder. Für sie gelten erhöhte Vorsichtsmaßnahmen – ausreichend zu trinken ist entscheidend, selbst wenn kein Durstgefühl besteht.
Mit einer Kombination aus langfristiger Planung und konkreten Sofortmaßnahmen will Regensburg hitzebedingte Risiken minimieren. Die neue Klimaresilienz-Managerin koordiniert die Umsetzungen, während erweiterte Wasserzugänge und Kühlmöglichkeiten akute Erleichterung bieten. Ziel ist es, besonders schutzbedürftige Bevölkerungsgruppen während Hitzeperioden bestmöglich abzusichern.






