06 May 2026, 22:17

Regensburg setzt auf grüne Energie: Photovoltaik-Carport am Landratsamt eröffnet

Luftaufnahme einer Solar-Farm mit Solarpanelen, umgeben von Bäumen, Gras, Pflanzen und Wasser, mit einem Zug auf einer nahen Bahnstrecke.

Regensburg setzt auf grüne Energie: Photovoltaik-Carport am Landratsamt eröffnet

Neue Photovoltaik-Carport-Anlage am Landratsamt Regensburg offiziell eröffnet

Am Landratsamt Regensburg wurde eine neue Photovoltaik-Carport-Anlage feierlich in Betrieb genommen. Das von der Kommunalen Energie Regensburg Land (KERL) geleitete Projekt soll die nachhaltige Energieversorgung in der Region vorantreiben und gleichzeitig die Kosten für die Kommunalverwaltungen senken.

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Bei der Eröffnung anwesend war Landrätin Tanja Schweiger zusammen mit weiteren Vertretern aus Politik und Verwaltung. Sie betonte, dass die Initiative zeigt, wie der öffentliche Sektor durch Klimaschutz und wirtschaftliche Effizienz vorangehen kann.

Die Carport-Anlage, die über dem Parkplatz des Landratsamts installiert wurde, verfügt über eine Leistung von 156 Kilowatt Peak (kWp). Sie wird das Verwaltungsgebäude direkt mit Strom versorgen und dabei den tatsächlichen Energiebedarf decken. Damit setzt KERL seine Strategie um, bereits versiegelte Flächen für erneuerbare Energien zu nutzen.

Die KERL, ein Zusammenschluss aller Gemeinden des Landkreises sowie der Stadt Regensburg, engagiert sich für eine stärkere regionale Energieautonomie. Bereits zu Beginn des Jahres 2025 hatte die Genossenschaft ein weiteres großes Projekt abgeschlossen: eine 135-kWp-Photovoltaikanlage auf dem Dach der Realschule in Regenstauf. Die Kosten für diese Installation beliefen sich auf rund 120.000 Euro.

Die Arbeit von KERL steht im Einklang mit den übergeordneten Bestrebungen, die Infrastruktur für saubere Energien auszubauen. Durch die Nutzung bestehender Flächen vermeidet die Genossenschaft zusätzliche Bodenversiegelung und steigert gleichzeitig die lokale Stromerzeugung.

Die neue Carport-Anlage wird die Abhängigkeit des Landratsamts von externen Stromquellen verringern. Zudem dient sie als Vorbild für künftige Nachhaltigkeitsprojekte im öffentlichen Sektor der Region. Die Verantwortlichen erwarten, dass sich durch ähnliche Initiativen weitere Kosteneinsparungen und ökologische Vorteile ergeben werden.

Quelle