Railpool sichert 200 Millionen Euro für Expansion im Schienenverkehr
Katarina OrtmannRailpool sichert 200 Millionen Euro für Expansion im Schienenverkehr
Railpool GmbH sichert 200 Millionen Euro an Mezzanine-Kapital für Expansion
Die Railpool GmbH hat eine Mezzanine-Finanzierung in Höhe von 200 Millionen Euro erhalten, um ihr Wachstum voranzutreiben. Die Transaktion wurde von der Crédit Agricole Corporate and Investment Bank federführend strukturiert, während die Kanzlei Watson Farley & Williams (WFW) die rechtliche Beratung übernahm. An der Finanzierungsrunde beteiligten sich zudem Investoren aus Singapur, den USA und Deutschland.
Railpool ist in 19 europäischen Ländern aktiv und verwaltet eine Flotte von über 600 elektrischen und hybriden Lokomotiven. Zum Portfolio des Unternehmens gehören außerdem 148 Personenwagen, wobei das Gesamtinvestitionsvolumen bisher mehr als 2,7 Milliarden Euro beträgt. Die jüngste Kapitalaufnahme soll die weiteren Expansionspläne unterstützen.
Die Crédit Agricole Corporate and Investment Bank übernahm im Rahmen der Transaktion mehrere Funktionen: Sie agierte als Schuldenberater, Platzierungsagent für Privatplatzierungen, Facility-Agent sowie Sicherheitsagent und führte das Investorenkonsortium an, das den Deal vorantrieb.
Das Transport-Team von WFW zeichnete für die rechtliche Abwicklung der Finanzierung verantwortlich. Die Partner Frederik Lorenzen und Louise Mor leiteten das Mandat, unterstützt von Counsel Andrey Latyshev sowie den Senior Associates Alexander Piepenbrock und Liam Clozier. Zudem wirkten die Associates Louis Brunet und Sam Jones sowie der Referendar Aditya Ashok am Projekt mit.
Mit den 200 Millionen Euro will Railpool seine Geschäftstätigkeit weiter ausbauen. Dank einer soliden Investorenbasis und umfassender juristischer Begleitung ist das Unternehmen gut aufgestellt, um seine Position auf dem europäischen Schienenfahrzeug-Leasingmarkt zu festigen. Die Mittel fließen in den Ausbau der Flotte sowie die Entwicklung neuer Dienstleistungen.






