20 April 2026, 14:25

Puma startet radikale Umstrukturierung nach drastischem Umsatz- und Gewinnrückgang

Ein männlicher Athlet posiert für ein Foto, wobei er ein Jersey mit mehreren Sponsoren-Logos trägt.

Puma verzeichnet Verluste und plant Entlassung von 900 Mitarbeitern - Puma startet radikale Umstrukturierung nach drastischem Umsatz- und Gewinnrückgang

Puma kündigt umfassende Umstrukturierung nach starkem Umsatz- und Gewinnrückgang an

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Der Sportartikelriese Puma, weltweit auf Platz drei hinter Nike und Adidas, will mit Stellenabbau und einer Neuausrichtung des Geschäftsmodells verlorenes Terrain zurückgewinnen – als Reaktion auf einen deutlichen Einbruch bei Umsatz und Gewinnen.

In den ersten neun Monaten des Jahres sank der Umsatz um 8,5 Prozent auf 5,973 Milliarden Euro. Gleichzeitig weitete sich der Nettoverlust im selben Zeitraum um rund 257 Millionen Euro aus.

Bis Ende 2026 soll etwa ein Viertel der Verwaltungsstellen – rund 900 Positionen – gestrichen werden. Dies ist Teil einer umfassenden Strategie, um die Abläufe zu verschlanken und die Kosten zu senken.

Zudem will Puma seine Abhängigkeit vom Großhandel verringern und stattdessen den Direktvertrieb über eigene Einzelhandelsgeschäfte und E-Commerce stark ausbauen. Mit diesem Schritt zielt das Unternehmen darauf ab, Markenprestige und Rentabilität zu steigern.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Reduzierung überhöhtter Lagerbestände. Gleichzeitig setzt Puma verstärkt auf seine Kerngeschäftsbereiche: Fußball, Training, Laufsport und Sportmode.

Der neue Vorstandsvorsitzende Arthur Hoeld bezeichnete das Jahr 2026 als Übergangsphase. Bei erfolgreicher Umstrukturierung rechnet das Unternehmen ab 2027 wieder mit Wachstum.

Die Veränderungen markieren einen tiefgreifenden Wandel für Puma, das damit die jüngsten Rückgänge umkehren will. Mit Stellenstreichungen, einer stärkeren Direktvertriebsstrategie und einer klareren Fokussierung auf zentrale Produktlinien setzt die Marke auf eine schlankere, wettbewerbsfähigere Zukunft. Ob der Plan aufgeht, hängt davon ab, ob diese Maßnahmen bis 2027 den Umsatz stabilisieren und die Profitabilität wiederherstellen können.

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