Polizei zieht Bilanz: 6.000 Radfahrer-Kontrollen in Mittelfranken mit überraschenden Ergebnissen
Katarina OrtmannPolizei zieht Bilanz: 6.000 Radfahrer-Kontrollen in Mittelfranken mit überraschenden Ergebnissen
Polizei in Mittelfranken beendet einmonatige Aktion für mehr Fahrradsicherheit
Die Polizei in Mittelfranken hat eine vierwöchige Kontrollkampagne zum Thema Fahrradsicherheit abgeschlossen. Im Rahmen der Maßnahme überprüften Beamte fast 6.000 Radfahrer, E-Bike-Nutzer und Autofahrer in der gesamten Region. Ziel der Aktion war es, die Einhaltung der Verkehrsregeln durchzusetzen und ein sichereres Verhalten im Straßenverkehr zu fördern.
Während der Kampagne wurden insgesamt 5.900 Personen kontrolliert. Rund zwei Drittel hielten sich dabei an alle Vorschriften. Bei den übrigen Fällen kam es zu etwa 2.100 Verwarnungen wegen verschiedener Verstöße.
Unter den Radfahrern und E-Bike-Nutzern erhielten 1.500 Personen Verwarnungen, etwa wegen Missachtung von Verkehrszeichen oder wegen fehlender oder mangelhafter Beleuchtung. Die Polizei stellte zudem 15 illegal aufgerüstete E-Bikes sicher. Gleichzeitig wurden 150 Autofahrer beanstandet, weil sie zu dicht an Radwegen fuhren oder diese blockierten.
Die Initiative ist Teil des Programms „Bayern mobil – sicher ans Ziel“, einer umfassenden Verkehrssicherheitskampagne, die bis 2030 läuft. Die mittelfränkische Polizei führt bereits ganzjährig Kontrollen im Radverkehr durch und nutzt zudem Social Media, um über die richtige Ausrüstung von Fahrrädern und sicheres Fahrverhalten zu informieren.
Die Aktion unterstreicht die fortlaufenden Bemühungen, die Verkehrssicherheit in der Region zu verbessern. Durch tausende Kontrollen gehen die Behörden weiterhin gegen Verstöße vor und fördern gleichzeitig die Regeltreue. Die Ergebnisse fließen in die langfristige Strategie Bayerns ein, Unfälle zu reduzieren und ein verantwortungsvolles Verkehrsverhalten zu stärken.






