30 April 2026, 16:39

Osnabrücker Karneval krönt erstmals zwei Prinzen als königliches Duo

Eine Zeichnung eines Mannes und einer Frau in traditioneller Kleidung vor einer KarnevalsSzene, mit dem Text "le carnaval d'un merle blanc" auf dem Papier.

Osnabrücker Karneval krönt erstmals zwei Prinzen als königliches Duo

Zum ersten Mal in seiner Geschichte hat das Osnabrücker Karnevalsbürgerkomitee zwei Prinzen als sein königliches Duo gekrönt. Die Entscheidung ist ein mutiger Schritt unter dem diesjährigen Motto "Kreuz und queer – bunt, das sind wir". Oberbürgermeisterin Katharina Pötter begrüßte das Paar als Feier der Individualität und Freiheit.

Das Komitee brach mit der Tradition, indem es statt der üblichen Prinzessin-und-Prinz-Konstellation zwei Prinzen auswählte. Zu dem diesjährigen Duo gehört Prinz Yut I., der in Thailand geboren wurde und weiterhin einen ausländischen Pass besitzt. Seine Herkunft verleiht den lokalen Feierlichkeiten eine internationale Note.

Pötter beschrieb die Prinzen als Symbole der Freude und des Selbstausdrucks. Ihre Regentschaft steht im Einklang mit dem inklusiven Motto des Karnevals, das Vielfalt in all ihren Facetten in den Vordergrund stellt. Der Schritt spiegelt eine wachsende Offenheit innerhalb der langjährigen Bräuche des Festes wider.

Das neue karnevalistische Königspaar wird die Feierlichkeiten unter einem Motto anführen, das sowohl kulturelle als auch LGBTQ+-Vielfalt umarmt. Ihre Ernennung setzt einen Präzedenzfall für künftige Sitzungen und unterstreicht die Rolle des Festivals als Ort der Akzeptanz. Die Veranstalter erwarten, dass die Veränderung bei Teilnehmenden und Zuschauenden gleichermaßen Anklang findet.

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