Oettinger baut Führungsetage um: Zwei neue Gesichter für die Brauerei-Zukunft
Klaas BarthOettinger baut Führungsetage um: Zwei neue Gesichter für die Brauerei-Zukunft
Familienbrauerei Oettinger stockt Führungsetage um
Die traditionsreiche Familienbrauerei Oettinger hat Veränderungen in ihrer Geschäftsführung bekannt gegeben. Zwei neue Mitglieder verstärken das Führungsteam und bringen frisches Fachwissen in das Unternehmen ein. Die Neubesetzungen folgen auf den Abgang eines langjährigen Geschäftsführers zu Beginn dieses Jahres.
Das 1731 gegründete Unternehmen produziert an seinen beiden Hauptstandorten in Oettingen (Bayern) und Mönchengladbach (Nordrhein-Westfalen) jährlich rund sechs Millionen Hektoliter Bier, Biermixgetränke und Erfrischungsgetränke – das entspricht etwa einer Milliarde abgefüllter Flaschen und Dosen. 2024 belegte Oettinger mit einem Ausstoß von 6,6 Millionen Hektolitern Platz sieben im deutschen Absatzranking.
Neue Verantwortung ab April Am 1. April tritt Thilo R. Pomykala seine Position an. Er verfügt über langjährige Erfahrung in der Konsumgüterbranche (FMCG), begann seine Karriere bei Unilever und wechselte später zu Semper idem Underberg AG und Meggle. Zuletzt war er über sechs Jahre als Geschäftsführer bei der Hochwald-Gruppe tätig, wo er die Bereiche Vertrieb, Marketing und Innovation leitete. Pia Kollmar, Gesellschafterin und Geschäftsführerin von Oettinger, betonte sein branchenspezifisches Know-how als wertvolle Bereicherung für das Unternehmen.
Ebenfalls in die Geschäftsführung aufsteigend ist Dominika Steinberg, die ihre Aufgabenbereiche erweitert. Bisher verantwortlich für Personal und IT, übernimmt sie nun zusätzlich die Leitung von Produktion und Technik. Die Neubesetzungen folgen auf den Rückzug von Stefan Blaschak, der das Unternehmen als Geschäftsführer verließ.
Mit rund 700 Mitarbeitenden zählt Oettinger zu den größten unabhängigen Brauereien Deutschlands. Die Umstrukturierung festigt die Führungsebene des Familienunternehmens, das an zwei zentralen Produktionsstandorten agiert. Mit Pomykalas FMCG-Expertise und Steinbergs erweiterter Rolle will das Unternehmen seine Position auf dem deutschen Getränkemarkt halten. Die Veränderungen spiegeln die kontinuierliche Anpassung des traditionsreichen Familienbetriebs wider.






