14 April 2026, 10:18

Ocasio-Cortez fordert Aktienhandelsverbot für US-Kongressmitglieder nach Greene-Skandal

Plakat mit fettem schwarzem Text auf einem weißen Hintergrund, eingerahmt von einem schmalen schwarzen Rand, das besagt: "Die Biden-Harris-Regierung schlägt eine Regel vor, die es Unternehmen verbieten würde, versteckte und irreführende Gebühren zu erheben."

Ocasio-Cortez fordert Aktienhandelsverbot für US-Kongressmitglieder nach Greene-Skandal

Die Abgeordnete Alexandria Ocasio-Cortez hat erneut eine Forderung nach einem Verbot von Einzelaktiengeschäften für Mitglieder des US-Kongresses vorgebracht. Ihr jüngster Vorstoß folgt Enthüllungen über Aktienkäufe der republikanischen Abgeordnete Marjorie Taylor Greene kurz vor einer bedeutenden politischen Kursänderung. Ocasio-Cortez argumentiert, dass solche Transaktionen die Gefahr bergen, privilegierte Informationen für persönlichen Gewinn auszunutzen.

Im Mittelpunkt der Kontroverse steht Greenes Kauf von Aktien im Wert von bis zu 315.000 Dollar kurz bevor der damalige Präsident Donald Trump eine Aussetzung von Zöllen ankündigte. Ocasio-Cortez stellte infrage, ob Greene von der öffentlichen Unsicherheit in dieser Phase profitiert habe. Sie warf Trump vor, seinen Einfluss genutzt zu haben, um die Märkte zugunsten von Verbündeten wie Greene zu manipulieren.

Das Thema Aktienhandel von Abgeordneten ist nicht neu – in der Vergangenheit gab es bereits Vorwürfe, wonach Insiderwissen für finanzielle Vorteile genutzt wurde. Ocasio-Cortez betonte, dass sowohl Demokraten als auch Republikaner Reformen unterstützen sollten, um das Vertrauen in die Regierung wiederherzustellen. Sie schlug ein vollständiges Verbot von Einzelaktiengeschäften für alle Kongressmitglieder vor und bezeichnete dies als notwendigen Schritt, um Interessenkonflikte zu vermeiden.

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Kritik übte Ocasio-Cortez auch an der generellen Praxis von Politikern, Aktien zu handeln, während sie gleichzeitig Gesetze beschließen, die die Märkte beeinflussen. Sie warnte, dass ohne strengere Regeln das öffentliche Vertrauen in politische Institutionen weiter schwinden werde.

Ein Verbot von Aktiengeschäften für Kongressmitglieder könnte die politische Rechenschaftspflicht in den USA neu definieren. Der Vorschlag zielt auf mögliche Machtmissbräuche durch Abgeordnete ab, die Aktien handeln, während sie gleichzeitig wirtschaftspolitische Entscheidungen treffen. Würde die Reform umgesetzt, wäre dies ein bedeutender Wandel darin, wie gewählte Vertreter private Investitionen während ihrer Amtszeit verwalten.

Quelle