Neuer Architekturstudiengang in Landshut setzt auf Nachhaltigkeit und Praxisnähe
Katarina OrtmannNeuer Architekturstudiengang in Landshut setzt auf Nachhaltigkeit und Praxisnähe
Die Hochschule Landshut startet im Wintersemester 2025/26 ein neues Architekturstudium
Im Mittelpunkt des Studiengangs stehen nachhaltige Baupraktiken – mit besonderem Fokus auf die Sanierung und Umnutzung bestehender Gebäude, um die Bauwirtschaft klimafreundlicher zu gestalten.
Nachhaltigkeit prägt den Lehrplan von Anfang an, geleitet von Stephan Rauch, dem ersten Professor, der für das Programm berufen wurde. Studierende sammeln praktische Erfahrungen, indem sie eigene Projekte entwerfen und umsetzen – Fähigkeiten, die ihre Karrierechancen in diesem wachsenden Bereich deutlich verbessern sollen.
Die Lehrveranstaltungen finden sowohl auf dem Campus als auch in ungenutzten urbanen Räumen Landshuts statt, einer Stadt mit reichhaltigem architektonischem Erbe. Dieser Ansatz ermöglicht es den Lernenden, sich direkt mit realen Umgebungen auseinanderzusetzen und gleichzeitig von dem Ruf Landshuts als „architektonische Schatzkammer“ zu profitieren.
Neben dem lokalen Studium umfasst das Programm internationale Exkursionen, darunter bereits geplante Reisen nach Venedig. Diese Studienfahrten sollen den Blick der Studierenden für globale Architekturtrends und nachhaltige Praktiken weiten.
Bewerbungen für den Studiengang sind bis zum 15. Juni 2025 möglich. Die Hochschule verweist auf die steigende Nachfrage nach qualifizierten Architekt:innen, insbesondere angesichts des Branchenwandels hin zu ressourcenschonenden und ökologisch verantwortungsvollen Baumethoden.
Der neue Studiengang in Landshut bereitet die Absolvent:innen auf einen Sektor vor, in dem Fachwissen über Nachhaltigkeit immer entscheidender wird. Durch die Kombination aus praxisnaher Ausbildung, internationaler Vernetzung und dem Schwerpunkt auf Gebäudesanierung will das Programm die nächste Generation von Architekt:innen in einem sich rasant entwickelnden Feld prägen.






