Münchens Mieten explodieren: Wer kann sich Wohnen in der Stadt noch leisten?
Franka KallertMünchens Mieten explodieren: Wer kann sich Wohnen in der Stadt noch leisten?
Münchens Wohnungsnot treibt die Mieten auf Rekordhöhen – immer mehr Bewohner kämpfen mit der Suche nach bezahlbarem Wohnraum. Ob Studierende oder Familien: Die Wohnungssuche gestaltet sich zunehmend schwieriger, während die Preise in der gesamten Stadt weiter steigen.
Die durchschnittliche Miete in München liegt mittlerweile bei etwa 25 Euro pro Quadratmeter. Doch die Kosten variieren je nach Stadtteil stark. In Haidhausen zahlen Mieter für eine gleich große Wohnung rund 250 Euro mehr als in anderen Vierteln.
Wer einen Neubau in Betracht zieht, muss für eine Einzimmerwohnung mit etwa 40 Quadratmetern in Fürstenried knapp 1.000 Euro einplanen. Eine Vierzimmerwohnung mit 90 Quadratmetern in Hasenbergl gilt mit knapp 2.000 Euro noch als vergleichsweise günstig. Noch teurer wird es bei möblierten Kurzzeitwohnungen: Ein „gemütliches Refugium“ nahe dem Englischen Garten wird für 4.750 Euro pro Monat angeboten.
Studierende trifft es besonders hart: Ein Zimmer in einer WG kostet im Schnitt 790 Euro, eine Einraumwohnung kann bis zu 1.200 Euro erreichen. Viele Haushalte geben mittlerweile mehr als 30 Prozent ihres Nettoeinkommens allein für die Miete aus.
Die explodierenden Kosten erschweren es Singles, Paaren und Familien gleichermaßen, in München eine Wohnung zu finden. Da die Mieten einen großen Teil des Einkommens verschlingen, wächst der Druck auf die Bewohner weiter. Von einer Entspannung der Lage ist nichts zu spüren – viele müssen sich in einem immer teurer werdenden Markt behaupten.






