Milchbauern in Niedersachsen erhalten keine EU-Hilfe – Agrarministerin empört
Klaas BarthMilchbauern in Niedersachsen erhalten keine EU-Hilfe – Agrarministerin empört
Landwirtschaftsminister haben einen Vorschlag aus Niedersachsen blockiert, der notleidenden Milchbauern Unterstützung zukommen lassen sollte. Die Entscheidung löste scharfe Kritik der Agrarministerin des Landes, Miriam Staudte, aus, die die Ablehnung als "vernichtenden Schlag" für die Branche bezeichnete.
Niedersachsen, unterstützt von landwirtschaftlichen Verbänden, hatte auf EU-Krisenmaßnahmen gedrängt, um die Rohmilchpreise zu stabilisieren. Der Plan umfasste eine freiwillige Reduzierung der Milchmenge, um die langfristige Widerstandsfähigkeit des Sektors zu stärken.
Staudte warf den von der Union geführten Ministern vor, "ideologische Berechnungen" über praktische Lösungen zu stellen. Sie argumentierte, dass die Untätigkeit die finanzielle Belastung der Landwirte weiter verschärfen werde.
Minister aus CDU- und SPD-geführten Ländern erkannten zwar die Schwierigkeiten des Sektors an, lehnten jedoch finanzielle Hilfen ab. Trotz der anerkannten Herausforderungen verzichteten sie auf die Umsetzung der vorgeschlagenen Unterstützungsmaßnahmen.
Die Ablehnung hinterlässt die Milchbauern in Niedersachsen ohne die geplante EU-geförderte Hilfe. Staudtes Kritik unterstreicht die wachsenden Spannungen darüber, wie die Instabilität der Branche zu bewältigen ist. Bisher wurden keine unmittelbaren Alternativlösungen bekannt gegeben.






