Martin Hagen wird neuer FDP-Generalsekretär unter Kubickis Führung
Claudius StadelmannMartin Hagen wird neuer FDP-Generalsekretär unter Kubickis Führung
Martin Hagen steht kurz davor, neuer Generalsekretär der Freien Demokratischen Partei (FDP) zu werden. Seine Ernennung folgt auf die voraussichtliche Wahl Wolfgang Kubickis zum Bundesvorsitzenden beim anstehenden Parteitag der Liberalen. Der 43-Jährige zählt seit Langem zu den prägenden Figuren der bayerischen Liberalen.
1981 in La Spezia, Italien, als Kind deutscher Eltern geboren, wuchs Hagen im oberbayerischen Landkreis Rosenheim auf. In München studierte er Politikwissenschaft und Psychologie, bevor er 1998 den Jungliberalen beitrat. Bereits 2004 übernahm er den Vorsitz des bayerischen Landesverbands der Organisation – ein Amt, das er bis 2006 innehatte.
Mit nur 28 Jahren berief ihn Sabine Leutheusser-Schnarrenberger zum Geschäftsführer des FDP-Landesverbands Bayern. Seine Arbeit trug 2018 Früchte: Als Spitzenkandidat führte er die FDP zurück in den bayerischen Landtag. Bis 2023 leitete er dort die FDP-Fraktion.
Hagens Einfluss reicht über die Parteipolitik hinaus. 2024 gründete er gemeinsam mit der ehemaligen Ministerin Kristina Schröder und dem Historiker Andreas Rödder das Thinktank Republik 21. Wiederholt betonte er, eine starke Demokratie brauche „lebendigen Pluralismus und offenen Diskurs“.
Mit dem Rückzug Henning Hönes aus dem Rennen um den Parteivorsitz gilt Kubickis Wahl am 30. und 31. Mai als sicher. Damit ist der Weg frei für Hagen, in den kommenden Wochen das Amt des Generalsekretärs zu übernehmen.
Seine Ernennung markiert einen weiteren Schritt in Hagens langer Karriere innerhalb der FDP. Seine Erfahrungen in der bayerischen Politik und seine Rolle bei der Wiederbelebung des Landesverbands positionieren ihn als zentrale Figur für die künftige Ausrichtung der Partei. Nun blickt die FDP auf ihn, um unter Kubickis Führung die strategische Neuausrichtung mitzugestalten.






