Mainzer Rhein-Frühlingsfest setzt 2026 wieder auf klassisches Feuerwerk am Rheinufer
Claudius StadelmannMainzer Rhein-Frühlingsfest setzt 2026 wieder auf klassisches Feuerwerk am Rheinufer
Mainzer Rhein-Frühlingsfest bringt Feuerwerk zurück – nach Experiment mit Drohnen-Shows
In diesem Jahr kehrt das Mainzer Rhein-Frühlingsfest (Rhein-Frühling) zum traditionellen Feuerwerk zurück, nachdem es zuletzt auf Drohnen-Darbietungen gesetzt hatte. Den Auftakt bildet am Samstag, 28. März 2026, ein Höhfeuerwerk am Rheinufer. Ein zweites Spektakel ist für den 11. April geplant – als Reaktion auf die große Nachfrage der Besucher nach dem klassischen Erlebnis.
Beim vergangenen Johannisnacht-Fest hatte die Stadt das Abschlussfeuerwerk durch eine Lichtshow mit Drohnen ersetzt. Als Gründe nannte die Verwaltung damals Umweltbedenken und einen Wandel in der öffentlichen Wahrnehmung. Die Drohnen-Show kostete mit über 30.000 Euro fast doppelt so viel wie das herkömmliche Feuerwerk mit rund 17.000 Euro.
Bürgermeister Nino Haase (parteilos) hatte sich für die Drohnen-Shows ausgesprochen, da sie ökologischer seien und durch ihre visuelle Wirkung länger in Erinnerung blieben. Doch die Schausteller des Rhein-Frühlingsfestes entschieden sich nach massivem Wunsch des Publikums für die Rückkehr zum Feuerwerk. Marco Sottile, Vorsitzender des Mainzer Messe- und Schaustellerverbandes, betonte, es sei wichtig, zwar neue Ideen auszuprobieren, gleichzeitig aber auf das Feedback der Besucher zu hören.
Der Verband finanziert und organisiert die Feuerwerke in Eigenregie – ohne städtische Zuschüsse. Diese Unabhängigkeit ermöglicht es, flexibel auf die Wünsche des Publikums zu reagieren.
Die Rückkehr zum Feuerwerk erfolgt nach einem Jahr der Experimente mit Alternativen. Beide Shows im März und April finden am Rheinufer statt. Die Veranstalter werden die Resonanz genau beobachten, um über künftige Formate zu entscheiden.






