31 March 2026, 00:19

Laura Dahlmeier stirbt bei Kletterunfall im Karakorum mit nur 28 Jahren

Eine Person klettert einen Berg hinauf.

Laura Dahlmeier stirbt bei Kletterunfall im Karakorum mit nur 28 Jahren

Laura Dahlmeier, die gefeierte deutsche Biathletin und zweifache Olympische Goldmedaillengewinnerin, ist bei einem Kletterunfall im Karakorum-Gebirge ums Leben gekommen. Die 28-Jährige wurde am Laila Peak, einem abgelegenen Berg mit über 5.700 Metern Höhe, von einem Steinschlag getroffen. Ihr Tod wurde am 28. Juli 2022 bestätigt, ihr Körper blieb jedoch ungeborgen.

Dahlmeier stieg als eine der erfolgreichsten Biathletinnen Deutschlands zu Ruhm auf. Bei den Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang gewann sie Gold im Sprint und in der Verfolgung. Gemeinsam mit ihrer Teamkollegin Denise Herrmann-Wick holte sie zudem mehrere Staffelmedaillen für den Deutschen Skiverband.

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Der Unfall ereignete sich während einer Besteigung des Laila Peak, eines anspruchsvollen Gipfels im pakistanischen Karakorum. Die Rettungsbemühungen wurden durch die extreme Höhe und das unwegsame Gelände erschwert. Zwei Tage später gab Dahlmeiers Management ihren Tod offiziell bekannt.

Herrmann-Wick, eine enge Freundin und ehemalige Teamkollegin, äußerte in einem sozialen Netzwerk tiefe Trauer. Sie beschrieb Dahlmeier als eine Quelle von Mut, Inspiration und Güte. Auch in Garmisch-Partenkirchen, Dahlmeiers Heimatstadt, trauerte man um eine lokale Heldin.

Nach dem Ende ihrer aktiven Karriere waren Dahlmeier und Herrmann-Wick als TV-Expertinnen für das ZDF wieder vereint. Ihre Freundschaft ging über den Sport hinaus, was die Nachricht von ihrem Tod für alle, die sie kannten, noch schmerzhafter machte.

Dahlmeiers Tod hinterlässt eine tiefe Lücke in der Biathlon-Gemeinschaft und ihrer Heimatregion. Ihre sportlichen Erfolge und ihr Charakter werden in weiten Kreisen in Erinnerung bleiben. Die Umstände des Unfalls erinnern daran, welchen Gefahren selbst erfahrene Bergsteiger in extremen Umgebungen ausgesetzt sind.

Quelle