13 March 2026, 14:20

Kuka streicht 560 Stellen in Augsburg – mehr als ursprünglich geplant

Eine Gruppe von Robotern auf einem Tisch in einer Fabrikumgebung, umgeben von Maschinen, Kabeln und anderer Ausrüstung, mit ein paar Menschen im Hintergrund.

Weniger Aufträge: Kuka sträicht mehr Jobs als geplant - Kuka streicht 560 Stellen in Augsburg – mehr als ursprünglich geplant

Kuka hat weitere Stellenstreichungen an seinem Stammsitz in Augsburg angekündigt. Statt der ursprünglich geplanten 400 Vollzeitstellen sollen nun 560 Arbeitsplätze abgebaut werden. Der Schritt erfolgt vor dem Hintergrund einer anhaltend schwachen Nachfrage nach Industrierobotern – in diesem Jahr entgangene Aufträge belaufen sich auf über 100 Millionen Euro.

Die ausgeweiteten Kürzungen folgen einer schwierigen Phase für das Unternehmen, das in Augsburg noch rund 3.000 Beschäftigte zählt. Betroffen sind vor allem die Roboterproduktion, aber auch einige Stellen in der Unternehmensverwaltung. Die starke Abhängigkeit von Aufträgen aus der Automobilbranche hat die Lage zusätzlich verschärft.

Das schrittweise umgesetzte Programm begann bereits in diesem Jahr und soll bis Ende 2026 fortgeführt werden. Trotz der aktuellen Krise zeigt sich Kuka optimistisch für das langfristige Wachstum. Das Unternehmen setzt auf eine steigende Nachfrage nach Automatisierung und KI, insbesondere bei autonomen, selbstlernenden Robotern.

Die Stellenabbauwelle spiegelt die anhaltenden Schwierigkeiten auf dem Markt für Industrieroboter wider. Kuka verlagert seinen Fokus nun auf zukünftige Chancen in der Automatisierung und künstlichen Intelligenz – Bereiche, von denen sich das Unternehmen in den kommenden Jahren eine Erholung erhofft.

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