03 April 2026, 00:23

Knorr-Bremse hält trotz schwächelndem Lkw-Geschäft an Prognose für 2025 fest

Grafik zur Börse mit einem roten Pfeil nach oben und einem grünen Pfeil nach unten, die einen Abwärtstrend anzeigen, weißer Hintergrund, mit Text oben und unten.

Knorr-Bremse hält trotz schwächelndem Lkw-Geschäft an Prognose für 2025 fest

Knorr-Bremse hält trotz gemischter Geschäftsentwicklung an den Finanzzielen für 2025 fest

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Trotz uneinheitlicher Ergebnisse in den verschiedenen Unternehmensbereichen bestätigt der Technologiekonzern Knorr-Bremse seine finanziellen Prognosen für das Jahr 2025. Während das Schienengeschäft weiterhin robust läuft, kämpft die Sparten für Nutzfahrzeuge weiterhin mit Herausforderungen. Anleger und Analysten beobachten nun genau, ob sich im schwächelnden Lkw-Bereich Besserung abzeichnet.

Im dritten Quartal 2025 verzeichnete Knorr-Bremse einen leichten Umsatzrückgang von 1,4 Prozent, sodass die Gesamterlöse bei 1,88 Milliarden Euro lagen. Dennoch stieg das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) auf 251 Millionen Euro, wodurch die operative Marge auf 13,3 Prozent kletterte. Besonders die Division Rail Vehicle Systems überzeugte mit einer vorzeitigen Erreichung der mittelfristigen Margenziele: Im zweiten Quartal lag die EBIT-Marge bereits bei 16,5 Prozent.

Die Sparte Commercial Vehicle Systems hingegen verbuchte einen Rückgang bei den Neuaufträgen – von 987 Millionen Euro im dritten Quartal 2024 auf 820 Millionen Euro im gleichen Zeitraum 2025. Trotz dieser Entwicklung erzielte das Unternehmen einen freien Cashflow von 146 Millionen Euro und erreichte damit eine Cash-Conversion-Rate von 96 Prozent. Die Unternehmensführung bestätigte die Jahresprognose und peilt weiterhin einen Umsatz zwischen 7,8 und 8,1 Milliarden Euro sowie eine operative Marge von 12,5 bis 13,5 Prozent an.

Am 30. Oktober 2025 stockte Norwegens Zentralbank, die Norges Bank, ihren Anteil an Knorr-Bremse auf 3,03 Prozent auf. Ende 2025 notierte die Aktie des Unternehmens bei 80,70 Euro – näher am 52-Wochen-Tief von 67,45 Euro als am Höchststand von 96,40 Euro. Analysten heben zwar die Kostendisziplin und die Widerstandsfähigkeit des Schienengeschäfts hervor, betonen aber, dass eine Erholung im Nutzfahrzeugbereich entscheidend für das langfristige Wachstum sei.

Während die Schienensparte weiterhin die Erwartungen übertrifft, bleibt der Lkw-Bereich unter Druck. Der Aktienkurs spiegelt die anhaltende Zurückhaltung der Anleger wider, die auf deutliche Anzeichen einer Wende warten. Mit unveränderten Jahreszielen rückt nun in den Fokus, ob es dem Nutzfahrzeugsegment in den kommenden Monaten gelingt, wieder an Fahrt aufzunehmen.

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