Knorr-Bremse glänzt mit Rekordgewinn trotz schwacher Konjunktur
Claudius StadelmannKnorr-Bremse glänzt mit Rekordgewinn trotz schwacher Konjunktur
Knorr-Bremse verzeichnet stärkstes erstes Quartal seit fünf Jahren – trotz schwierigem Wirtschaftsumfeld
Der Münchner Technologiekonzern Knorr-Bremse hat trotz herausfordernder konjunktureller Rahmenbedingungen das stärkste erste Quartal seit fünf Jahren eingespielt. Der Nettogewinn stieg auf 160 Millionen Euro – ein Plus von 17 Millionen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (143 Millionen Euro). Sowohl die Sparten Schienenfahrzeuge als auch Nutzfahrzeuge hielten den Umsatz stabil bei 1,94 Milliarden Euro.
Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag bei knapp 261 Millionen Euro, was einem Zuwachs von 11 Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2023 entspricht. Auch die operative Marge verbesserte sich um 1,4 Prozentpunkte auf 13,5 Prozent.
Konzerchef Marc Llistosella führte den Erfolg auf zusätzliche Kostensenkungsmaßnahmen zurück. Zwar blieb der Umsatz auf Vorjahresniveau, doch Effizienzsteigerungen trieben die Profitabilität voran. Analysten hatten jedoch ein noch stärkeres EBIT-Wachstum erwartet als das tatsächlich erreichte.
Die Zahlen des ersten Quartals unterstreichen die Widerstandsfähigkeit von Knorr-Bremse in einem schwierigen Marktumfeld. Durch konsequentes Sparen steigerte das Unternehmen seine Gewinne – selbst bei stagnierenden Erlösen. Die Ergebnisse bilden eine solide Grundlage für den weiteren Jahresverlauf.






