27 March 2026, 06:16

Knapper Sieg für Piet Mayr bei Zornedings Bürgermeisterwahl 2026

Ein historisches Bild mit der Bezeichnung "Ein spannender Vorfall bei der Stimmabgabe - 18. Bezirk, Philadelphia, 11. Oktober", das eine Gruppe von Menschen mit Hüten zeigt, wobei eine Person Papiere in der Hand hält.

Knapper Sieg für Piet Mayr bei Zornedings Bürgermeisterwahl 2026

Spannendes Finale bei der Bürgermeisterwahl in Zorneding

Die Bürgermeisterwahl in Zorneding ging am 8. März 2026 bis zur letzten Minute – ein atemloser Wahlkampf mit einem knappen Ergebnis, das die Wähler bis zuletzt in Atem hielt. Amtsinhaber Piet Mayr (69) sicherte sich seine vierte Amtszeit nach einem harten Stichwahlkampf gegen den unabhängigen Kandidaten Falk Skeide (50). Den Ausschlag gab schließlich ein einziger Briefwahlbezirk, der Mayr mit knapp über 100 Stimmen Vorsprung zum Sieger machte.

Mayr, der für die CSU antrat, musste sich gegen Skeide durchsetzen, der zwar als Parteiloser kandidierte, aber Rückendeckung von SPD, Grünen und der Freien Wählergemeinschaft (FWG) erhielt. Skeide hatte bewusst auf eine Listenplatzierung für den Stadtrat verzichtet und präsentierte sich stattdessen als integrative Figur, die ein breites Wähler-spektrum ansprechen wollte.

Lange Zeit lag Skeide während der Auszählung vorn und hielt die Entscheidung offen. Die Spannung erreichte ihren Höhepunkt, als der letzte Wahlbezirk – ein Briefwahlbezirk – ausgezählt wurde. Als das Ergebnis um 19 Uhr verkündet wurde, sorgte ein kurzer Stromausfall für zusätzliche Dramatik, bevor Mayr mit 50,9 Prozent der Stimmen und nur 86 Stimmen Vorsprung vor Skeide zum Sieger erklärt wurde.

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Mayr hatte das Bürgermeisteramt 2008 erstmals übernommen, nachdem er Helmut Obermaier von den Grünen in einer Stichwahl besiegt hatte. Seitdem wurde er dreimal wiedergewählt und regiert die Gemeinde nun seit fast zwei Jahrzehnten. Skeide hingegen erhielt in diesem Wahlkampf 1.984 Stimmen – ein starkes Ergebnis, das trotz der Unterstützung mehrerer Parteien letztlich nicht zum Sieg reichte.

Die endgültige Auszählung bestätigte Mayrs Sieg und verlängert damit seine Amtszeit als Zornedings Bürgermeister um eine vierte Periode. Die knappe Entscheidung unterstrich die Umkämpftheit der Wahl, bei der die Briefwahlstimmen den Ausschlag gaben. Mayr wird die Gemeinde nun nach einer der engsten Wahlen der letzten Jahre weiterführen.

Quelle