Kanye Wests Europa-Tour scheitert an antisemitischen Äußerungen – nur Albanien bleibt
Franka KallertKanye Wests Europa-Tour scheitert an antisemitischen Äußerungen – nur Albanien bleibt
Die geplanten Auftritte von Kanye West in London und Polen sind abgesagt worden – eine Folge seiner antisemitischen Äußerungen und wiederholten kontroversen Aussagen. Die britische Regierung hat ihm die Einreise verweigert, während polnische Beamte seine Ansichten als unvereinbar mit den nationalen Werten verurteilten. Trotz der Absagen wird der Rapper im Juli wie geplant in Tirana auf der Bühne stehen.
Das britische Innenministerium verweigerte Kanye West die Einreise und verhinderte damit seinen Auftritt in London. Die polnischen Behörden zogen nach: Kulturministerin Marta Cienkowska erklärte, seine Rhetorik stehe im Widerspruch zu den Grundsätzen Polens. Das für den 19. Juni in einem polnischen Stadion geplante Konzert wurde offiziell abgesagt.
Unterdessen bestätigten die Veranstalter in Tirana, dass der Auftritt am 11. Juli wie vorgesehen stattfinden wird. Eine temporäre Arena, die Platz für 60.000 Zuschauer bietet, wird das Konzert ausrichten. Dies geschieht vor dem Hintergrund jahrelanger Kritik, in deren Verlauf West wichtige Sponsorenverträge verlor und einen Großteil seiner Fangemeinde durch wiederholte provokante Aussagen einbüßte – darunter auch Lob für Adolf Hitler.
Wests anstehender Auftritt in Albanien bleibt der einzige bestätigte Termin seiner jüngsten Tourneepläne. Die Absagen in Polen und Großbritannien unterstreichen die anhaltenden Konsequenzen seiner öffentlichen Äußerungen. Seine Karriere erlebt zunehmend Rückschläge, da sich sowohl Marken als auch Länder von seiner umstrittenen Haltung distanzieren.






