Kaiserslautern siegt knapp im DFB-Pokal – Fürth scheitert trotz Kampfgeist
Klaas BarthKaiserslautern feiert in Fürth - Bizarre Verabschiedung - Kaiserslautern siegt knapp im DFB-Pokal – Fürth scheitert trotz Kampfgeist
1. FC Kaiserslautern zieht mit knappen 1:0 gegen SpVgg Greuther Fürth in die nächste DFB-Pokal-Runde ein
Ein frühes Tor von Naatan Skyttä in der 12. Minute entschied die Partie, die von Disziplinproblemen auf beiden Seiten geprägt war – darunter rote Karten und Gelbe für die Trainer, die die Spannung zusätzlich erhöhten.
Für die Gäste aus Fürth begann das Spiel denkbar ungünstig: Skyttä brach das 0:0, nachdem Debütant-Torhüter Silas Prüfrock seinen ersten Schuss noch abgewehrt hatte. Der finnische Stürmer verwertete den Abpraller eiskalt. Trotz der Rückkehr von Mannschaftskapitän Branimir Hrgota in die Startelf fand die Heimmannschaft danach kaum zurück ins Spiel.
Die Hoffnungen der Fürther schwanden weiter, als Einwechselspieler Omar Sillah in kurzer Folge zwei Gelbe Karten sah und früh vom Platz flog. Zwar kämpfte die Mannschaft um den Ausgleich – Aaron Keller verfehlte in der 81. Minute nur knapp das Tor –, doch ein Treffer blieb aus. Die Emotionen kochten hoch, als sowohl Fürths Trainer Thomas Kleine als auch sein Kaiserslautern-Kollege Torsten Lieberknecht für Proteste verwarnt wurden.
Für die SpVgg Greuther Fürth war es das erste Erreichen der dritten Pokalrunde seit der Saison 2020/21; ihr letztes Heimspiel im Pokal datierte sogar aus dem Jahr 2018. Der 1. FC Kaiserslautern hingegen will den Erfolg nutzen, um die Enttäuschung des verlorenen Finales der Vorsaison (0:1 gegen Bayer Leverkusen) hinter sich zu lassen.
Mit dem Sieg marschiert Kaiserslautern in die nächste Runde, während Fürth weiter auf einen längeren Pokallauf wartet – ihr letzter Auftritt in der dritten Runde liegt nun bereits drei Jahre zurück. In Erinnerung bleibt vor allem Skyttäs frühes Tor, Sillahs Platzverweis und die Disziplinlosigkeiten der Trainer.






