Illegale Einreise: Algerier nach Festnahme in Abschiebehaft gebracht
Claudius StadelmannIllegale Einreise: Algerier nach Festnahme in Abschiebehaft gebracht
Ein undokumentierter algerischer Migrant wurde am Mittwoch, dem 23. April, nach seiner Festnahme in der Nähe von Füssen in eine Abschiebehaftanstalt gebracht. Beamte der Bundespolizeiinspektion Kempten hielten ein Fahrzeug an, in dem sich der Mann befand, der bereits am Vortag illegal nach Deutschland eingereist war. Im Auto saßen zudem zwei weitere Algerier, von denen einer beschuldigt wird, ihm bei der unerlaubten Grenzüberquerung geholfen zu haben.
Der Vorfall ereignete sich, als die Beamten das Fahrzeug in der Nähe von Füssen kontrollierten. Neben dem Migranten befanden sich zwei weitere algerische Staatsbürger im Wagen. Gegen den Fahrer wurde Anklage wegen Beihilfe zur illegalen Einreise und zum illegalen Aufenthalt erhoben, während der Beifahrer als Zeuge behandelt wurde.
Der Migrant verfügte weder über ein legales Aufenthaltsrecht in Deutschland noch in Frankreich, wo er angab, zu leben und zu arbeiten. Die Behörden bestätigten, dass er am Vortag mit Unterstützung eines Landsmanns illegal nach Deutschland eingereist war. Noch am selben Abend wurde er in die Abschiebehaftanstalt nach Hof gebracht.
Gegen den Migranten wurde zudem ein zweijähriges Einreise- und Aufenthaltsverbot verhängt. Die Bundespolizeiinspektion Kempten ist für die Grenzsicherung in Teilen Bayerns zuständig, darunter Kempten und Memmingen, und überwacht zudem die Sicherheit im Schienenverkehr an der Binnengrenze zum Schengen-Raum mit Österreich.
Der Fall unterstreicht die anhaltenden Kontrollen an den Grenzen in Süddeutschland. Der Migrant bleibt vorerst in Haft, während dem Fahrer wegen Unterstützung einer illegalen Einreise rechtliche Konsequenzen drohen. Weitere Informationen zu den Einsätzen der Bundespolizei sind unter www.bundespolizei.de abrufbar.






