Holzbau-Revolution: Wie vorgefertigte Häuser die Wohnungsnot in Deutschland lindern sollen
Franka KallertHolzbau-Revolution: Wie vorgefertigte Häuser die Wohnungsnot in Deutschland lindern sollen
Deutsche Holzbauunternehmen setzen auf vorgefertigte Lösungen, um die Wohnungsnot zu bekämpfen. Über 300 Firmen, vertreten durch Netzwerke wie den DHV, den ZMH und 81fünf, werben für diesen Ansatz. Zu ihren Mitgliedern zählen Bauherren, Architekten und Zulieferer der Branche.
Deutschland steht vor einer Wohnungskrise: Bei 84 Millionen Einwohnern fehlt es an bezahlbarem Wohnraum für Haushalte mit niedrigem und mittlerem Einkommen. Zwischen 2022 und 2024 wurden nur etwas mehr als die Hälfte der jährlich angestrebten 400.000 neuen Wohnungen fertiggestellt.
Vorgefertigter Holzbau könnte hier eine Lösung bieten. In Fabriken entstehen präzise, wettergeschützte Bauteile für Großprojekte und Sanierungen. Serien- oder Modulbauweise mit voll ausgestatteten Räumen ist günstiger und schneller als herkömmliche Methoden.
Michael Eyrich-Halbig, Vizepräsident des Bundesverbands Deutscher Fertigbau (BDF), fordert beschleunigte Bauprozesse und bezahlbareren Wohnraum. Experten erwarten zudem eine steigende Nachfrage nach natürlichen Baustoffen wie Holz in Zukunft.
Der vorgefertigte Holzbau könnte Deutschland helfen, seinen Wohnungsbedarf zu decken. Die Methode senkt die Kosten und beschleunigt die Umsetzung. Branchenvertreter setzen sich weiterhin für ihre Verbreitung ein, um die aktuelle Wohnungsnot zu lindern.






