Holbein-Gymnasium diskutiert mit Polizei und Sinti-Vertretern über Antiziganismus
Klaas BarthHolbein-Gymnasium diskutiert mit Polizei und Sinti-Vertretern über Antiziganismus
Am 11. Juli fand am Holbein-Gymnasium eine Diskussion über Antiziganismus statt
Das Gespräch war Teil eines gemeinsamen Projekts mit der Evangelischen Arbeitsstelle gegen Antiziganismus in Bayern (EAAB) und dem Polizepräsidium Schwaben Nord. Es umfasste ein Gespräch mit Schülerinnen und Schülern der 11. Klasse sowie eine anschließende Fortbildung für Lehrkräfte.
Seitens der Polizei nahm Monika Krawehl, stellvertretende Leiterin der Kriminalinspektion E3, teil. Die Diskussion leiteten Harald Frießner, der Beauftragte des Bayerischen Polizeipäsidiums für Hasskriminalität, sowie Marcella Reinhardt, Vorsitzende des Landesverbands Deutscher Sinti und Roma in Schwaben.
Die Veranstaltung knüpfte an einen BIGE-Workshop an, der 2024 an derselben Schule stattgefunden hatte. Ziel war es, durch Aufklärung und Dialog Vorurteile gegenüber Sinti und Roma abzubauen und das Bewusstsein für diese Problematik zu schärfen.
Im Rahmen des Interviews und der Schulungen wurden die laufenden Bemühungen zur Bekämpfung von Antiziganismus an Schulen hervorgehoben. Polizei, Pädagoginnen und Pädagogen sowie Gemeinschaftsvertreter arbeiteten Hand in Hand, um Schüler und Lehrkräfte zu informieren. Mit dem Abschluss des Projekts wurde ein weiterer Schritt hin zu mehr Verständigung durch direkten Austausch gesetzt.






