30 April 2026, 16:39

Grüne-Expertin wirft Merz Versagen in Trump-Krise vor

Titelseite der New York Times mit der Schlagzeile "Waffenstillstand unterzeichnet, Ende des Krieges, Berlin von Revolutionären besetzt, neuer Kanzler bittet um Ordnung, gestürzter Kaiser flieht nach Holland" mit einem Schwarz-Weiß-Porträt eines Mannes in Anzug.

Grüne-Expertin wirft Merz Versagen in Trump-Krise vor

Sara Nanni, die verteidigungspolitische Expertin der Grünen, macht Bundeskanzler Friedrich Merz für das Scheitern bei der Verhinderung von Donald Trumps jüngster Drohung verantwortlich. Der US-Präsident hatte angekündigt, amerikanische Truppen aus Deutschland abzuziehen, falls die Verteidigungsausgaben nicht erhöht würden. Nanni behauptet, klarere Signale aus Berlin hätten den Streit bereits im Keim ersticken können, bevor er eskalierte.

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Nanni kritisierte die Regierung unter Merz dafür, seit Trumps Amtsantritt im Januar 2025 keine Strategie entwickelt zu haben, um mit dessen Unberechenbarkeit umzugehen. Sie argumentiert, die Bundesregierung habe monatelang Zeit gehabt, sich vorzubereiten, habe Deutschland aber ungeschützt gegen plötzliche Kurswechsel aus Washington zurückgelassen.

Ihre Forderungen richten sich nun an den Kanzler, eine geschlossene Antwort zu formulieren. Nanni besteht darauf, dass Merz seine Autorität nutzen müsse, um deutsche Interessen zu schützen und Trumps Drohungen entschlossen entgegenzutreten. Gleichzeitig betonte sie, dass auch die USA auf die NATO angewiesen seien – genauso wie das Bündnis auf die Unterstützung der Amerikaner.

Der Konflikt entzündet sich an Trumps wiederholten Forderungen nach höheren Verteidigungsbeiträgen der europäischen Mitglieder. Nannis Äußerungen spiegeln die wachsende Verärgerung in Berlin über das Fehlen einer klaren Haltung in den transatlantischen Beziehungen wider.

Die Aussagen der Grünen-Expertin erhöhen den Druck auf Merz, endlich entschlossen zu handeln. Ohne einen klaren Plan riskiert Deutschland weitere Instabilität in der sicherheitspolitischen Partnerschaft mit den USA. Nannis Appell an eine stärkere Führung steht für die breiteren Sorgen über Trumps Umgang mit der europäischen Sicherheit.

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