Großalarm in Kempten: SEK-Einsatz mit Schwerverletztem und Evakuierungen
Claudius StadelmannGroßalarm in Kempten: SEK-Einsatz mit Schwerverletztem und Evakuierungen
Großangelegte Polizeiaktion im Kemptener Stadtteil Bühl am 16. März
Am 16. März kam es im Kemptener Stadtteil Bühl zu einer großangelegten Polizeiaktion. Rettungskräfte strömten in das Gebiet, was zu Evakuierungen und Straßensperrungen führte. Später bestätigten die Behörden, dass zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für die Öffentlichkeit bestanden habe.
Die Aktion begann bereits in den frühen Morgenstunden, als zahlreiche Streifenwagen, Rettungssanitäter, Feuerwehrkräfte und ein SEK-Trupp in der Reinhartser Straße eintrafen. Aus Vorsichtsgründen wurden die Bewohner zweier benachbarter Gebäude evakuiert. Gegen Mittag wurde beobachtet, wie SEK-Beamte einen Mann auf einer Trage zu einem wartenden Rettungswagen brachten.
Der 63-jährige Betroffene erlitt schwere Verletzungen und wurde notfallmäßig in ein Krankenhaus eingeliefert. Der Einsatzort blieb weiterhin aktiv – um 14:30 Uhr bestätigten die Behörden, dass die Aktion noch andauere. Die Kriminalpolizei (Kripo) Kempten übernahm die Ermittlungen.
Das Gebiet war stundenlang abgesperrt, was zu erheblichen Behinderungen führte. Sowohl die Bundesstraße 12 als auch die Abfahrt von der A7 zur B12 wurden gesperrt, was zu massiven Verkehrsverzögerungen führte.
Bei der Polizeiaktion wurde ein Mann schwer verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Nach der Sicherung des Bereichs wurden die Straßen schrittweise wieder freigegeben, doch die Verkehrsbehinderungen hielten an. Die Kriminalpolizei Kempten ermittelt weiterhin zu den genauen Umständen des Vorfalls.