Gewaltkriminalität: Ausländer deutlich überrepräsentiert – neue Zahlen alarmieren
Katarina OrtmannGewaltkriminalität: Ausländer deutlich überrepräsentiert – neue Zahlen alarmieren
Im Jahr 2025 stellten Ausländerinnen und Ausländer knapp unter 15 Prozent der deutschen Bevölkerung, machten jedoch fast 43 Prozent der Tatverdächtigen bei Gewaltdelikten aus. Ein aktueller Bericht hebt die überproportionale Beteiligung von Nichtdeutschen an wiederkehrenden Gewalttaten hervor.
Die Daten zeigen, dass die Rückfallquoten je nach Staatsangehörigkeit variieren. Bei afghanischen Tatverdächtigen standen 10,7 Prozent im Verdacht, eine zweite Straftat begangen zu haben, und 2,4 Prozent eine dritte. Bei ukrainischen Verdächtigen wurden 8,3 Prozent wegen eines zweiten Delikts ermittelt, 1,7 Prozent wegen eines dritten. Marokkanische Tatverdächtige wiesen höhere Werte auf: 15 Prozent standen im Verdacht einer zweiten Tat, 5,3 Prozent einer dritten.
Auch tunesische und syrische Staatsangehörige zeigten eine deutliche Rückfallneigung. Bei tunesischen Tatverdächtigen lagen die Werte bei 16,4 Prozent für eine zweite und 6 Prozent für eine dritte Straftat, während bei Syrern 10 Prozent wegen eines zweiten und 3 Prozent wegen eines dritten Gewaltdelikts ermittelt wurden. Zum Vergleich: Bei deutschen Tatverdächtigen lagen die Rückfallquoten deutlich niedriger – 8,2 Prozent für eine zweite Tat, 1,8 Prozent für eine dritte und 0,8 Prozent für vier bis fünf weitere Delikte.
Der AfD-Abgeordnete Martin Hess kritisierte die Situation als „inakzeptabel“. Er behauptete, Deutschland sei zu einer „Komfortzone“ für gewaltbereite Straftäter geworden, die sich nicht integrieren wollten. Hess warf anderen Parteien vor, ideologische Ziele über die öffentliche Sicherheit zu stellen. Als Beispiel nannte er den Fall von Islam El M., einem in Deutschland geborenen, verurteilten Gruppenvergewaltiger, der während seines Prozesses einen Dolmetscher benötigte.
Die Zahlen zeigen eine deutliche Diskrepanz bei wiederkehrenden Gewaltdelikten zwischen nichtdeutschen und deutschen Tatverdächtigen. Hess und andere sehen darin Hinweise auf systemische Probleme bei Integration und Strafverfolgung. Die Debatte über öffentliche Sicherheit und Migrationspolitik wird voraussichtlich anhalten.
