31 May 2026, 16:17

Gauweiler fordert CSU-Bündnis mit Freien Wählern vor der Bundestagswahl

Gauweiler plädiert für CSU-Allianz mit Freien Wählern im Bundestag

Gauweiler fordert CSU-Bündnis mit Freien Wählern vor der Bundestagswahl

Peter Gauweiler, ehemaliger stellvertretender Vorsitzender der CSU und langjähriges Bundestagsmitglied, hat vor der nächsten Bundestagswahl die Bildung eines neuen politischen Bündnisses gefordert. Er schlug vor, dass die CSU mit den Freien Wählern eine stärkere konservativ-bürgerliche Fraktion im Parlament bilden solle.

Gauweiler argumentiert, die aktuelle linksgerichtete Bundesregierung spiegle nicht die Ansichten einer konservativen Mehrheit wider. Der Aufstieg der rechtspopulistischen AfD zwinge die Unionsparteien (CDU/CSU) seiner Meinung nach häufig zu unerwünschten Koalitionen mit SPD oder Grünen. Die AfD bleibe für eine Zusammenarbeit zwar „tabu“, doch die FDP sei zu schwach, um eine konservative Mehrheit zu sichern.

Als Lösung schlägt Gauweiler ein bundesweites Bündnis zwischen CSU und Freien Wählern vor. Letztere könnten bei der nächsten Wahl unter dem Namen „Bündnis Freie Wähler/CSU“ antreten. Zunächst sollten die Freien Wähler die Kandidat:innen außerhalb Bayerns selbst auswählen.

Als Erfolgsmodell verweist Gauweiler auf Bayern, wo die CSU seit 2018 mit den Freien Wählern regiert. Zwar habe deren Vorsitzender Hubert Aiwanger das Profil der Partei geschärft, doch außerhalb des Freistaats fehle es an bekannter Kandidat:innen. Eine Kooperation mit der CSU, so Gauweiler, würde den Wählern einen neuen Grund geben, die Freien Wähler zu unterstützen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Ziel des Vorhabens ist es, das konservativ-bürgerliche Lager im Bundestag zu stärken. Sollte das Bündnis zustande kommen, könnte es die politische Landschaft Deutschlands verändern, indem es eine Alternative zu den bisherigen Koalitionsmustern bietet. Die Freien Wähler würden bundesweit an Sichtbarkeit gewinnen, während die CSU ihren Einfluss über Bayern hinaus ausdehnen könnte.

Quelle