Garmisch-Partenkirchen feiert 90 Jahre Olympische Winterspiele 1936 mit historischem Programm
Klaas BarthGarmisch-Partenkirchen feiert 90 Jahre Olympische Winterspiele 1936 mit historischem Programm
Garmisch-Partenkirchen bereitet sich auf das 90-jährige Jubiläum der Olympischen Winterspiele 1936 vor – mit einem ganzjährigen Veranstaltungsprogramm. Unter dem Titel „Jahr der Erinnerung“ werden von Februar bis November 2026 Ausstellungen, Führungen und ein historisches Bobrennen an die olympische Vergangenheit des Ortes erinnern. Der Startschuss fällt am 6. Februar 2026, genau 90 Jahre nach Eröffnung der Spiele.
Die Feierlichkeiten beginnen mit einer Großbildleinwand im Olympia-Skistadion, wo die Eröffnung stattfindet. Besucher erwarten vielfältige Angebote, darunter Informationstafeln an zentralen Orten wie dem Eishockeystadion und dem Richard-Strauss-Platz.
Ein Höhepunkt wird das historische Bobrennen auf der ursprünglichen Olympia-Bahn am Rießersee sein. Im Anschluss können Interessierte das Bobmuseum besichtigen, um sich mit dem winterlichen Sporterbe der Region vertraut zu machen. Vom 23. März bis 12. April zeigt die Ausstellung „90 Jahre Olympische Stadt Garmisch-Partenkirchen“ in Kooperation mit dem Philatelie-Verein und dem Aschenbrenner-Museum weitere Exponate zur Geschichte.
Der Gemeinderat hat bereits Mittel für die Veranstaltungen bewilligt: 2025 wurden 80.000 Euro genehmigt, davon 50.000 Euro bis Dezember freigegeben. 2026 folgen weitere 80.000 Euro, zusätzlich zu 50.000 Euro speziell für das Bobrennen.
Das „Jahr der Erinnerung“ bietet Einwohnern und Gästen zahlreiche Gelegenheiten, sich mit Garmisch-Partenkirchens olympischer Vergangenheit auseinanderzusetzen – durch Ausstellungen, Rennen und geführte Touren. Das fast zehnmonatige Programm ermöglicht es, die Geschichte des Ortes bis zum Abschluss der Feierlichkeiten im November 2026 zu erkunden.






