Fürths Wärmewendeplan 2040: Wie die Stadt klimaneutrale Wärme für alle schaffen will
Claudius StadelmannFürths Wärmewendeplan 2040: Wie die Stadt klimaneutrale Wärme für alle schaffen will
Fürth stellt am Donnerstag, den 18. Juni 2026, seinen kommunalen Wärmewendeplan vor. Bei der öffentlichen Veranstaltung wird die Stadt ihre Strategie für eine klimaneutrale, sichere und bezahlbare Wärmeversorgung bis 2040 vorstellen. Bürgerinnen und Bürger erhalten Informationen zu Wärmenetzen, Wärmepumpen und weiteren Optionen erneuerbarer Energien.
Die Präsentation findet von 18 bis 20 Uhr in der Kofferfabrik Fürth statt, der Eintritt ist frei. Neben dem Wärmeplan werden auch das geplante Gebäudemodernisierungsgesetz sowie Sanierungsmöglichkeiten für Wohnimmobilien thematisiert. Die Stadt setzt auf langfristige Planung, verzichtet jedoch auf verbindliche Vorgaben für einzelne Haushalte.
Im Fokus stehen insbesondere der Südstadtbereich, die Innenstadt und die Fronmüllerstraße. Für die Südstadt wird aktuell ein Zeitplan für den möglichen Ausbau der Fernwärme erarbeitet, der bis Ende 2026 vorliegen soll. Parallel laufen Planung und Genehmigung für eine Hauptwärmetrasse durch die Innenstadt und den südlichen Bereich – die Fertigstellung ist für Mitte 2027 vorgesehen.
Um Eigentümer zu unterstützen, bietet Fürth in diesem Jahr rund 250 kostenlose Vor-Ort-Energieberatungen an, die sich an Besitzer von Ein- und Zweifamilienhäusern richten. Zudem gibt es alle zwei Wochen dienstags eine persönliche Energieberatung in der Floßaustraße 22a, die sich sowohl an Immobilienbesitzer als auch an Mieter richtet.
Der Wärmewendeplan dient als Leitfaden für nachhaltige Wärmeversorgung in Fürth. Bürger können kostenlose Beratungen und regelmäßige Sprechstunden nutzen, um ihre Möglichkeiten zu erkunden. Ziel der Stadt ist es, bis 2040 eine kostengünstige und umweltfreundliche Wärmeversorgung zu gewährleisten.






