Fürths Oberbürgermeister Thomas Jung zieht in den Städtetag-Vorstand ein
Claudius StadelmannFürths Oberbürgermeister Thomas Jung zieht in den Städtetag-Vorstand ein
Thomas Jung, Oberbürgermeister von Fürth, hat einen Sitz im Vorstand des Deutschen Städtetags erkämpft. Die Wahl fand am 25. Juni 2026 während der Hauptversammlung des Verbandes statt. Mit dieser Position stärkt Fürth seine Vertretung in einem der wichtigsten kommunalen Spitzenverbände auf Bundesebene.
Der Deutsche Städtetag zählt zu den einflussreichsten kommunalen Organisationen Deutschlands. Sein Vorstand befasst sich mit zentralen nationalen Themen wie der Kommunalfinanzierung und Investitionen in die Infrastruktur. Die alle zwei Jahre stattfindende Hauptversammlung gilt als höchstes Beschlussgremium des Verbandes.
Jung steht seit Mai 2002 an der Spitze Fürths und ist damit der dienstälteste Oberbürgermeister der Stadt in der Nachkriegszeit. Zudem bekleidet er seit 2017 das Amt des ersten stellvertretenden Vorsitzenden des Bayerischen Städtetags. Mit seiner Wahl in den Bundesvorstand folgt er dem früheren Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter nach, der diesen Posten zuvor innehatte.
Durch diese Berufung verfügt Fürth nun über einen Sitz im Vorstand des Deutschen Städtetags. Jungs neue Rolle erweitert seinen Einfluss auf die kommunale Politik auf nationaler Ebene. Seine Wahl erfolgte einstimmig. Seine langjährige Erfahrung in der Kommunalpolitik verleiht den Diskussionen im Vorstand zusätzliches Gewicht. Der Schritt sichert Fürth eine direkte Mitsprache bei der Gestaltung von Politiken, die Städte in ganz Deutschland betreffen.
