Fürths Oberbürgermeister Jung präsentiert ehrgeizige Pläne bis 2032 für Wohnen, Verkehr und Nachhaltigkeit
Claudius StadelmannFürths Oberbürgermeister Jung präsentiert ehrgeizige Pläne bis 2032 für Wohnen, Verkehr und Nachhaltigkeit
Thomas Jung ist als Oberbürgermeister von Fürth wiedergewählt worden und hat die zentralen Vorhaben der Stadt für die kommenden Jahre vorgestellt. Die Agenda umfasst Wohnungsbau, Bildung, Verkehr und Nachhaltigkeit – mit Projekten, die Fürth bis 2032 prägen sollen.
Geplant sind umfangreiche Erweiterungen in mehreren Bereichen, von neuen Wohnungen und Schulen über verbesserte Verkehrsanbindungen bis hin zu grünen Initiativen. Im Wohnungsbau will die Stadt vorankommen und rund 2.000 neue Wohnungen errichten. Wichtige Standorte sind dabei Reichsbodenfeld, die Südstadt sowie mehrere Innenstadtlagen. Gleichzeitig werden städtische Freiflächen umgestaltet, etwa die fertiggestellte Hornschuchpromenade und die Willy-Brandt-Anlage, aber auch das neue Pegnitzquartier mit seiner Uferpromenade.
Ein besonderer Fokus liegt auf Bildung und Kinderbetreuung. Schulen werden digital aufgerüstet, während große Bauprojekte wie neue Turnhallen und die Stadtbibliothek Südstadt voranschreiten. Auch Sport- und Freizeiteinrichtungen wachsen: Geplant sind ein neues Hallenbad in Scherbsgraben sowie zusätzliche Turnhallen.
Im Verkehrssektor baut Fürth die Radinfrastruktur aus, darunter schnelle Verbindungen nach Nürnberg, Erlangen und Herzogenaurach. Zudem wird das Busnetz reformiert. Umwelttechnisch entsteht in Burgfarrnbach eine neue Kompostierungsanlage. Zu den ökologischen Maßnahmen gehören der Ausbau der Solarenergie um mindestens zehn Megawatt sowie die Pflanzung von über 5.000 Bäumen pro Jahr.
Wirtschaftliches Wachstum bleibt ein zentrales Anliegen: Gewerbegebiete sollen mindestens 2.000 neue Arbeitsplätze schaffen. Auch der Tourismus wird ausgebaut – mit rund 500 neuen Hotelbetten in der Nähe der Hardhöhe und der Veranstaltungshalle Lokschuppen.
Fürths Pläne für die kommenden Jahre verbinden Kontinuität mit neuen Projekten in den Bereichen Wohnen, Verkehr und Nachhaltigkeit. Die Stadt erwartet, dass diese Maßnahmen bis 2032 Wachstum fördern, die Infrastruktur verbessern und die Lebensqualität steigern.






