08 May 2026, 06:16

Fürther Fußballtalente bauen mit LBV Lebensräume im Spitalwald auf

Nahaufnahme eines Baumastes, der in ruhigem, klarem Wasser versenkt ist und von Zweigen und Blättern umgeben ist, mit der Umgebung, die sich auf der Wasseroberfläche spiegelt.

Fürther Fußballtalente bauen mit LBV Lebensräume im Spitalwald auf

Nachwuchsfußballer der SpVgg Greuther Fürth engagieren sich in Naturschutzprojekt im Langenzennner Spitalwald

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Junge Fußballer der SpVgg Greuther Fürth haben an einem Naturschutzprojekt im Spitalwald von Langenzenn mitgewirkt. Die vom Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV) geleitete Initiative zielte darauf ab, einen degradierten Entwässerungsgraben zu renaturieren und Lebensräume für heimische Tierarten zu verbessern. Die Maßnahmen sind Teil des „Gewässerbiotopverbund-Projekts“ der Stadt, das vom Bayerischen Naturschutzfonds gefördert wird.

Im Mittelpunkt des Projekts stand die Verlangsamung des Wasserabflusses im Wald, um Starkregenereignisse abzumildern und die Feuchtigkeit länger zu speichern. Unter Anleitung des LBV brachten die Jugendspieler Holzpfähle und so genannte Faschinen – gebündelte Äste – im Graben an. Diese Konstruktionen wirken wie kleine Staudämme, reduzieren Erosion und verbessern die Wasserspeicherung.

Die Faschinen dienen zudem als „Trittstein“-Lebensräume für Amphibien und verbinden größere Waldflächen miteinander. Dadurch wird die Wanderung von Tieren erleichtert und die biologische Vielfalt in der Region gestärkt. Helmut Beran, Geschäftsführer des LBV, betonte die Parallelen zwischen Teamarbeit im Sport und gemeinschaftlichem Naturschutz: „Beides erfordert Zusammenarbeit, Disziplin und ein gemeinsames Ziel.“

Die Kooperation zwischen der SpVgg Greuther Fürth und dem LBV unterstreicht das Engagement des Vereins für Umweltschutz. Durch die Einbindung junger Sportler wird gleichzeitig das Bewusstsein für den Verlust von Lebensräumen und die Bedeutung des Schutzes lokaler Ökosysteme gefördert.

Der renaturierte Graben trägt nun dazu bei, Wasser nachhaltiger zu bewirtschaften, und bietet neuen Lebensraum für Waldtiere. Der Erfolg des Projekts ist das Ergebnis der gemeinsamen Anstrengungen von Naturschützern, lokalen Behörden und dem Fußballclub. Künftige Vorhaben könnten auf diesem Modell aufbauen, um die Artenvielfalt in der Region weiter zu stärken.

Quelle