14 April 2026, 12:20

Fünfter Runden Tisch zeigt Wege für die Zukunft des bayerischen Werkzeugbaus

Schwarzes und weißes Foto einer Fabrikhalle mit Arbeitern, die an Maschinen arbeiten, umgeben von Metallstangen, Polen und anderen Gegenständen, mit der Beschriftung "Neue Eisengießerei, die erste Fabrik in Deutschland" unten.

Fünfter Runden Tisch zeigt Wege für die Zukunft des bayerischen Werkzeugbaus

Fünfter Runden Tisch zur bayerischen Werkzeug- und Formenbauindustrie am 16. Oktober 2025

Am 16. Oktober 2025 fand der fünfte Runden Tisch zur Werkzeug- und Formenbauindustrie in Bayern statt. Organisiert von Barbara Fuchs, dem VDWF (Verband Deutscher Werkzeug- und Formenbauer) und dem vbw (Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft), brachte die Veranstaltung Führungskräfte aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft zusammen. Unter dem Motto "Gemeinsam Transformation gestalten" diskutierten die Teilnehmer Lösungsansätze für die zentralen Herausforderungen der Branche.

Im Mittelpunkt standen drängende Themen wie Digitalisierung, Fachkräftemangel und nachhaltige Produktion. Vertreter aus der Praxis teilten ihre Erkenntnisse, wie die Wettbewerbsfähigkeit der Branche gesichert und die Wertschöpfung in Bayern gehalten werden kann. Zu den Teilnehmern zählten unter anderem Martina und Christoph Badock, Geschäftsführer des Unternehmens Höfer & Sohn in Fürth, die mit praktischen Erfahrungen aus ihrem Betrieb zur Diskussion beitrugen.

Frühere Runden Tische hatten bereits zu konkreten Fördermaßnahmen geführt, darunter Vorschläge für Vorfinanzierungsmodelle und eine Überprüfung des Transformationsfonds. Bei der aktuellen Veranstaltung stand zudem die "Transformation Journey" im Fokus – eine Workshop-Reihe, die Vernetzung, Wissensaustausch und Innovation fördern soll.

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Barbara Fuchs betonte, dass die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, Politik und Verbänden entscheidend für den Erfolg sei. Weitere Teilnehmer waren Oliver Stier von Mayer Mold Making, Thomas Knott von Knott Werkzeug- und Formenbau sowie Andreas Croner von der Croner GmbH.

Der Runden Tisch unterstrich die Notwendigkeit gemeinsamer Maßnahmen, um die Zukunft der Branche zu sichern. Konkrete Schritte wie Anpassungen bei der Förderung und Workshop-Initiativen sollen Unternehmen dabei unterstützen, sich den veränderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen anzupassen. Im Fokus bleibt, den bayerischen Werkzeug- und Formenbau als widerstandsfähigen Standort in einer sich wandelnden Wirtschaft zu etablieren.

Quelle