Fuchsfamilie im Lüftungssystem der Münchner Olympiahalle gerettet
Ungewöhnliche Geräusche im Keller der Münchner Olympiahalle führten am Sonntagmittag zu einer überraschenden Entdeckung. Mitarbeiter, die den Lärm untersuchten, stießen auf eine Fuchsfamilie, die im Lüftungssystem eingeschlossen war.
Zunächst hatten Angestellte seltsames Rascheln und Kratzen aus dem Untergeschoss gehört. Da ihre Versuche, die Tiere auszuspüren und einzufangen, scheiterten, alarmierten sie die Münchner Feuerwehr.
Nach Eintreffen orteten die Einsatzkräfte die Geräusche in einem Abschnitt der Lüftungsanlage. Dort entdeckten sie eine Fähe mit ihren drei Jungtieren. Das Rettungsteam sicherte zunächst die Jungfüchse, doch die Füchsin wehrte sich gegen den Fang und musste vorsichtig aus ihrem Versteck gelockt werden.
Nach der Überprüfung, dass alle vier Tiere unverletzt waren, setzten die Feuerwehrleute sie in einem naturnahen Gebiet innerhalb der Münchner Stadtgrenzen frei.
Die Füchse kehrten nach ihrem kurzen Abenteuer in der Olympiahalle wohlbehalten in die Wildnis zurück. Verletzungen gab es keine, und das Lüftungssystem des Gebäudes wurde auf mögliche Einstiegspunkte überprüft.






