Fronhof-Platz in Solingen: CDU-Kurswechsel bringt Umgestaltung voran – doch Streit um Videoüberwachung bleibt
Klaas BarthFronhof-Platz in Solingen: CDU-Kurswechsel bringt Umgestaltung voran – doch Streit um Videoüberwachung bleibt
Die Pläne zur Neugestaltung des Fronhof-Platzes in Solingen haben einen wichtigen Schritt nach vorne gemacht, nachdem die CDU ihre Haltung zum Projekt geändert hat. Die Grünen begrüßen den Kurswechsel, zeigen sich jedoch skeptisch gegenüber dem CDU-Vorstoß für Videoüberwachung in einem nahegelegenen Unterführungsbereich.
Die lokale Grünen-Politikerin Helga Bisier zeigte sich erleichtert, dass die lange verzögerte Umgestaltung nun vorankommen kann.
Die überarbeitete Position der CDU zum Fronhof-Platz hat die Unterstützung der Grünen gewonnen. Diese befürworten das neue Konzept, das mehr Sitzgelegenheiten, Grünflächen, Wasserspiele und moderne Pflasterung vorsieht. Besonders der erweiterte Spielplatz wird als großer Gewinn für Familien gesehen.
Allerdings bleibt die Videoüberwachung in der Ohligser Unterführung ein Streitpunkt. Die Grünen lehnen den CDU-Vorschlag ab und argumentieren, dass Kameras die bürgerlichen Freiheiten einschränken könnten. Zudem bestreiten sie, dass die Unterführung ein Kriminalitätsschwerpunkt sei. Stattdessen plädieren sie für bessere Beleuchtung, Sauberkeit und Instandhaltung als wirksamere Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit.
Anstelle von Überwachung setzen sich die Grünen für eine durchdachte Stadtplanung ein, die einladende Räume schafft. Ihre Vision für den Fronhof-Platz sieht vor, ihn zu einem vielseitigen Treffpunkt für den Alltag und Veranstaltungen zu machen – und so langfristig attraktiv zu halten.
Die Neugestaltung des Fronhof-Platzes kann nun mit breiter politischer Unterstützung umgesetzt werden. Die Grünen bleiben dabei ihrem Ansatz treu, öffentliche Räume durch Gestaltung statt durch Überwachung aufzuwerten. Die nächsten Schritte werden zeigen, wie sich der Platz zu einem noch einladenderen Ort für Anwohner und Besucher entwickelt.






