Freimann baut Flüchtlingsunterkünfte um – weniger Plätze, mehr Effizienz
Franka KallertFreimann baut Flüchtlingsunterkünfte um – weniger Plätze, mehr Effizienz
Große Umbrüche bei der Unterbringung von Geflüchteten in Freimann
Zwei ehemalige Erstaufnahmeeinrichtungen in der Lotte-Branz-Straße und der Maria-Probst-Straße wurden geschlossen, um Platz für eine neue ANKER-Einrichtung zu schaffen. Die modernisierte Stelle soll die Kapazitäten erweitern und die Unterstützung für Asylsuchende in Oberbayern effizienter gestalten.
Die Aufnahme- und Kurzzeitunterkunft in der Lotte-Branz-Straße und der Maria-Probst-Straße wurden im August geschlossen. Zusammen boten sie zuvor 600 Plätze für Geflüchtete. Nun wird das Gebäude in der Maria-Probst-Straße abgerissen, während die Einrichtung in der Lotte-Branz-Straße saniert wird.
Nach der Renovierung soll das Gebäude in der Lotte-Branz-Straße als ANKER-Außenstelle dienen. Die bestehende Struktur wird mit 300 Plätzen wiedereröffnet, ein Neubau kommt mit weiteren 200 hinzu – damit steigt die Gesamtkapazität auf 500 Plätze.
Die neue ANKER-Einrichtung soll die Belastung für die Landkreise und kreisfreien Städte verringern. Die erste Anlaufstelle für Asylsuchende in Oberbayern ist inzwischen in die Garmischer Straße 2–12 verlegt worden. Die ersten Bewohner der sanierten Einrichtung in der Lotte-Branz-Straße werden voraussichtlich im Oktober 2025 einziehen.
Die aktualisierte ANKER-Einrichtung bietet strukturierte Unterbringung und Betreuung für Geflüchtete. Mit einer reduzierten, aber modernisierten Kapazität wird sie eine zentrale Rolle bei der Steuerung der Ankünfte in der Region spielen. Die Änderungen sind Teil umfassender Bemühungen, die Effizienz in der Flüchtlingsunterbringung zu verbessern.






