Frauen-Bezirksliga: Späte Dramatik, Absagen und ein Fünf-Tore-Spektakel
Franka KallertFrauen-Bezirksliga: Späte Dramatik, Absagen und ein Fünf-Tore-Spektakel
Die jüngste Runde in der Frauen-Bezirksliga brachte überraschende Ergebnisse und späte Dramatik. Ein Spiel musste sogar wegen Spielermangels abgesagt werden, während eine andere Mannschaft in den Schlussminuten eine Zwei-Tore-Führung verschenkte.
Mehrere Teams aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck waren im Einsatz, doch die genaue Anzahl der teilnehmenden Mannschaften in der Liga bleibt unklar.
Das Spiel zwischen dem SV Münsing-Ammerland und RW Überacker III fand nicht statt, da die Heimmannschaft nicht genug Spielerinnen aufbieten konnte. Die Absage bedeutete für beide Teams, dass sie aus der Partie keine Punkte mitnahmen.
Unterdessen schien der SV Untermenzing nach einer 2:0-Führung gegen die SG Ascherbach bereits als Sieger festzustehen. Doch die Mannschaft von Mariella Rito kämpfte sich zurück: Sophie Opower und Alina Serter trafen spät und retteten mit ihren Toren noch ein 2:2.
Anderswo erlebte der SC Unterpfaffenhofen eine deutliche 2:5-Niederlage gegen den SV Hohenfurch. Hanna Ehlich war mit vier Treffern die Matchwinnerin für die Gäste. Trainer Maximilian Kaiser gab später zu, dass der schlechte Start seiner Mannschaft in die zweite Halbzeit die Partie entschieden habe.
In einem einseitigeren Spiel feierte die SG Gröbenzell/Lochhausen in ihrer Debütsaison einen souveränen 5:0-Sieg gegen die SG Puch/Biburg/Olching – ein starker Auftritt, der ihren guten Start in die Liga unterstrich.
Während der TuS Fürstenfeldbruck und der HCD Gröbenzell den Landkreis in höheren Ligen wie der Oberliga und Bezirksoberliga vertreten, ließ sich die genaue Zahl der Frauen-Bezirksliga-Teams aus der Region anhand der verfügbaren Unterlagen nicht bestätigen.
Das Wochenende war geprägt von späten Aufholjagden, verpassten Chancen und einer Spielabsage wegen Personalmangels. Besonders hervorzuheben sind das Remis der SG Ascherbach und der deutliche Sieg des SV Hohenfurch, während der Trainer des SC Unterpfaffenhofen eine kostspielige Konzentrationsschwäche seiner Mannschaft als entscheidend benannte.
Die Liga geht weiter – mit mehreren Teams aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck im Rennen, auch wenn die genaue Teilnehmerzahl weiterhin unbestätigt bleibt.