Forschungsprojekt ForBat@Bau will Baustellen revolutionieren – emissionsfrei und effizient
Katarina OrtmannForschungsprojekt ForBat@Bau will Baustellen revolutionieren – emissionsfrei und effizient
Neues Forschungsprojekt will Baustellen zu emissionsfreien Zonen machen
Das Vorhaben mit dem Namen ForBat@Bau zielt darauf ab, ein softwarebasiertes Planungswerkzeug für voll elektrifizierte, wirtschaftlich tragfähige Baustellen zu entwickeln. Geleitet wird das Projekt von der Technischen Universität München (TUM).
Damit schließt es eine langjährige Lücke im Baustellenmanagement. Bisherige Ansätze zur Emissionsreduzierung beschränkten sich oft darauf, Dieselfahrzeuge durch elektrische Maschinen zu ersetzen – doch laut TUM reicht das allein nicht aus. ForBat@Bau verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz, indem es Bauprozesse, Maschinen, Energiespeicher, Ladesysteme und Netzanschlüsse als ein einheitliches System betrachtet.
Vier zentrale Forschungsbereiche prägen das Projekt: maßgeschneiderte Antriebstechnologien für Baumaschinen, intelligente Batteriesysteme, Softwarelösungen für die Energie- und Arbeitsablaufplanung sowie die flexible Nutzung von Netzkapazitäten. Ziel ist ein integriertes Werkzeug, das eine zuverlässige und kosteneffiziente Elektrifizierung ermöglicht.
Die TUM übernimmt die Projektleitung, unterstützt von der Hochschule Landshut und der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg. Zu den Industriepartnern zählen der Bayerische Bauindustrieverband sowie Unternehmen aus dem Maschinenbau, der Netzbetriebstechnik und der Simulation. Die Zusammenarbeit fördert zudem den Austausch zwischen Akteuren, um gemeinsame Lösungen zu entwickeln.
Am Ende soll ForBat@Bau ein Planungstool für emissionsfreie Baustellen liefern – eine Plattform, die Technik, Energie- und Prozessmanagement vereint. Damit will das Projekt elektrifizierte Baustellen für die Branche alltagstauglich und verlässlich machen.
