FC Bayern: Zweifel an Max Eberls isolierter Arbeitsweise wachsen
Zweifel an Max Eberls Rolle beim FC Bayern wachsen
Innerhalb des FC Bayern mehren sich die Fragen zur Arbeit von Sportdirektor Max Eberl. Sein Arbeitsstil sorgt zunehmend für Frust – vor allem, weil wichtige Verantwortliche in entscheidenden Momenten kaum Kontakt zu ihm aufnehmen können. Aktuelle Vorfälle haben die Bedenken gegenüber seiner Vorgehensweise weiter verschärft.
Eberls Tendenz, oft auf sich allein gestellt zu arbeiten, hat hinter den Kulissen bereits für Probleme gesorgt. Während des Sommertransferfensters war er über einen längeren Zeitraum nicht erreichbar, als der Verein über einen möglichen Wechsel von Kingsley Coman nach Saudi-Arabien verhandelte. Seine Abwesenheit verzögerte die Gespräche und ließ Kollegen im Unklaren über das weitere Vorgehen.
Auch bei Verhandlungen um Neuzugänge gab es Hindernisse. Treffen mit Wunschkandidaten wie Nico Williams oder Trainer Thomas Tuchel fanden ausschließlich per Videocall statt, da Eberl persönliche Gespräche ablehnte. Selbst die Suche nach einem neuen Cheftrainer im vergangenen Sommer litt darunter, dass er ein entscheidendes Telefonat mit Hansi Flick nicht zustande brachte – der später zum FC Barcelona wechselte.
Die Situation spitzte sich weiter zu, nachdem Uli Hoeneß Eberls Arbeitsmethoden öffentlich kritisiert hatte. Seine Äußerungen spiegelten eine breitere Unzufriedenheit mit der Kommunikation und Erreichbarkeit des Sportdirektors wider. Mittlerweile wird spekuliert, ob der Verein mit Markus Krösche einen möglichen Nachfolger ins Auge fasst.
Eberls isolierte Arbeitsweise und seine starke Abhängigkeit von digitaler Kommunikation haben bereits wichtige Entscheidungsprozesse gestört. Die Vereinsführung prüft nun Alternativen, wobei Krösche als potenzieller Kandidat für die Nachfolge gehandelt wird. Ein Wechsel würde auf Monate der Frustration über verpasste Chancen und verzögerte Verhandlungen folgen.






