FC Augsburg kämpft um Stabilität: Wagners umstrittene Geste und der Druck vor Köln-Spiel
Claudius StadelmannJeder will 'Charaktere': Augsburg-Chef unterstützt Wagner - FC Augsburg kämpft um Stabilität: Wagners umstrittene Geste und der Druck vor Köln-Spiel
FC Augsburg liegt nach holprigem Saisonstart auf Platz 14 der Bundesliga. Nach sieben Spielen steht die Mannschaft bei drei Siegen und vier Niederlagen. An diesem Samstag trifft sie auf den Aufsteiger 1. FC Köln, der bisher besser als erwartet abschneidet.
Der Start in die Saison verlief für Augsburg vielversprechend: Erfolge im DFB-Pokal und gegen den SC Freiburg weckten frühzeitig Hoffnung. Doch die Formkurve sank schnell – mit Niederlagen gegen den FC Bayern und drei weitere Teams in kurzer Folge.
Erst ein knapper 1:0-Sieg gegen den VfL Wolfsburg beendete die Negativserie. Doch das Spiel sorgte aus einem anderen Grund für Aufsehen: Trainer Sandro Wagner zeigte mit einer umstrittenen „Blablabla“-Geste in Richtung der Fans. Kritiker hinterfragten sein Verhalten, doch Vereinspräsident Markus Krapf verteidigte seinen „direkten Führungsstil“*.
Wagner, der im Sommer verpflichtet wurde, befindet sich noch in der Aufbauphase mit seinem Team. Trotz der wechselhaften Ergebnisse steht Krapf öffentlich hinter dem Trainer. Er betonte, dass Entwicklung Zeit brauche und Wagners „ehrlicher Stil“ Teil des Prozesses sei.
Das bevorstehende Duell mit dem 1. FC Köln wird Augsburgs Widerstandsfähigkeit auf die Probe stellen. Kölns starker Start als Aufsteiger erhöht den Druck auf die Partie. Für Wagner und seine Mannschaft könnte ein positives Ergebnis helfen, die Position in der Tabelle zu festigen.






