06 May 2026, 20:14

Familienunternehmen warnen vor wirtschaftlichem Niedergang unter schwarz-roter Koalition

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Familienunternehmen warnen vor wirtschaftlichem Niedergang unter schwarz-roter Koalition

Stiftung Familienunternehmen und Politik übt scharfe Kritik an Bundesregierung zum ersten Jahrestag der schwarz-roten Koalition

Rainer Kirchdörfer, Vorstandsmitglied der Stiftung Familienunternehmen und Politik, hat die Bundesregierung zum ersten Jahrestag der schwarz-roten Koalition scharf kritisiert. Er warnte, die wirtschaftliche Stärke Deutschlands schwinde zusehends – dringender Handlungsbedarf sei nötig, um einen weiteren Niedergang zu verhindern.

Kirchdörfer bezeichnete die aktuelle Lage als alarmierend: „Ein Scheitern ist für die Regierung keine Option mehr.“ Besonders enttäuscht zeigte er sich über unerfüllte Erwartungen, etwa bei der Bürokratieabbau und der Ausgabenkürzung. Die Stiftung, die über 600 mittelständische und große Familienunternehmen vertritt, hatte sich von der Koalition mehr Fortschritt erhofft.

Viele Familienbetriebe wollten zwar weiterhin in Deutschland investieren, sähen sich aber zunehmend gezwungen, im Ausland nach profitablen Chancen zu suchen, so Kirchdörfer. Inländische Hürden wie überbordende Regulierung trieben Unternehmen ins Ausland, wo sie bessere Rahmenbedingungen fänden.

Doch nicht nur nationale Probleme bereiten dem Vorstand Sorgen: Die USA untergrüben mit ihrer Politik die Planbarkeit des Welthandels, während sich die europäische Führung in bürokratischen Grabenkämpfen verliere. Ohne vernünftige Rahmenbedingungen drohten langfristige Schäden – für die nächste Generation wie für die Wirtschaft.

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Seine drastischste Warnung: Die deutsche Wirtschaft „blute langsam aus“ und gefährde damit ihre jahrzehntelange Position als führende Exportnation. Sollte der aktuelle Kurs beibehalten werden, drohe ein dauerhafter Verlust der Wettbewerbsfähigkeit, so Kirchdörfer.

Die Kritik fällt mit dem ersten Jahrestag der Koalition zusammen. Wirtschaftsführer fordern nun konkrete Reformen, um das Vertrauen wiederherzustellen und den wirtschaftlichen Abwärtstrend zu stoppen. Ohne Gegensteuer, so die Botschaft, könnte Deutschlands Rolle als globale Exportmacht weiter schwächen.

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