EU genehmigt 76 Millionen Euro für Münchner Quantentech-Startup Quantum Diamonds
Franka KallertEU genehmigt 76 Millionen Euro für Münchner Quantentech-Startup Quantum Diamonds
Die Europäische Kommission hat 76 Millionen Euro staatliche Beihilfen Deutschlands für das Münchner Startup Quantum Diamonds genehmigt. Die Förderung fließt in den Bau einer hochmodernen Produktionsstätte für Halbleiter-Testsysteme – ein wichtiger Schritt für den Technologiestandort EU.
Das unter dem Namen IPF-ATEST geführte Projekt zielt auf die Entwicklung und Herstellung fortschrittlicher Mess- und Prüfsysteme für Halbleiter ab. Es handelt sich um die erste Anlage in der EU, die Quanten-Sensoren für hochauflösende, dreidimensionale Chip-Inspektionen einsetzt.
Die Förderung wird als direkter Zuschuss gewährt und steht im Einklang mit dem EU-Chips-Gesetz. Ziel ist es, die Position des Blocks in der Halbleiter-Wertschöpfungskette zu stärken. Die Kommission kam zu dem Schluss, dass die Mittel entscheidend sind, um eine widerstandsfähige europäische Halbleiter-Versorgungskette zu sichern.
Die neue Produktionsstätte soll das Halbleiter-Ökosystem der EU stärken, die Versorgungssicherheit erhöhen und die technologischen Fähigkeiten der Region vorantreiben. Das Projekt unterstreicht das Engagement der EU für Innovation in dieser Schlüsseltechnologie.






