"Enter the Gungeon 2" setzt auf 3D und präzises Bullet-Hell-Gameplay ohne Trend-Hype
Claudius Stadelmann"Enter the Gungeon 2" setzt auf 3D und präzises Bullet-Hell-Gameplay ohne Trend-Hype
Der Erfolgstitel Enter the Gungeon hat mittlerweile über 14 Millionen Exemplare verkauft – und das seit seinem Erscheinungstermin vor einem Jahrzehnt. Erst diesen Monat feierte das Spiel sein zehnjähriges Jubiläum als einer der prägendsten Titel des modernen Action-Roguelike-Genres.
Nun arbeiten die Entwickler Dave Crooks und Adam Kidd Drucker an einem Nachfolger: Enter the Gungeon 2. Das Spiel soll sich bewusst von aktuellen Genre-Trends abheben und eigene Wege gehen.
Enter the Gungeon erschien vor zehn Jahren und half maßgeblich dabei, die Erwartungen der Spieler an Action-Roguelikes zu definieren. Die Mischung aus Bullet-Hell-Kämpfen und prozedural generierten Dungeons setzte Maßstäbe, an denen sich viele Nachfolger orientierten.
Dave Crooks, einer der Designer, äußert sich jedoch zwiespältig über die heutige Entwicklung des Genres. Spiele wie Vampire Survivors oder Balatro würden seiner Meinung nach zu stark auf fortschrittsbasierte Mechaniken setzen – ein Ansatz, den er mit Glücksspiel-Strategien vergleicht. Solche Systeme sorgten zwar für Suchtpotenzial, vertieften aber nicht unbedingt das Spielerlebnis.
Der angekündigte Nachfolger will zurück zu den Wurzeln des Originals finden, ohne auf frische Ideen zu verzichten. Anders als der Vorgänger setzt Enter the Gungeon 2 auf einen 3D-Artstyle. Sowohl Crooks als auch der Komponist Drucker betonen, dass das Spiel keine Trends verfolgen, sondern sich auf das präzise, fähigkeitsbasierte Gameplay konzentrieren werde – genau das, was den ersten Teil so erfolgreich machte.
Konkrete Details sind noch rar, doch die Aussagen des Teams deuten darauf hin, dass der Nachfolger die Kernmechaniken in den Vordergrund stellt, die Fans am Original schätzten: schnelles, actionreiches Gameplay, herausfordernde Kämpfe und prozedurale Abwechslung – ganz ohne unnötige Spielereien.
Enter the Gungeon 2 befindet sich noch in der Entwicklung, ein konkretes Veröffentlichungsdatum steht noch nicht fest. Der Wechsel zu 3D-Grafik und die Rückkehr zu den Wurzeln des Bullet-Hell-Roguelikes könnten dem Spiel in einem überfüllten Genre neuen Schwung verleihen. Die Fans des Originals werden gespannt verfolgen, wie sich der Nachfolger weiterentwickelt – und dabei treu bleibt, was Enter the Gungeon einst so besonders machte.






